Dienstag, 22. Januar 2019

Rezension von "Haltung zeigen!" von Anja Reschke

Inhaltsübersicht

Zusammenfassung

  • Das Buch "Haltung zeigen!" von Anja Reschke ist einer der umfangreicheren neueren Beiträge zur aktuellen Debatte über den Haltungsjournalismus. Es hat viel Resonanz in den Medien erzeugt.
  • Das Buch erfüllt die naheliegende Erwartung nicht, eine gründliche Analyse zu liefern, welche Haltung(en) Journalisten bei welchen Themen zeigen sollen. Viel Platz wird unproduktiv für Trivialitäten und eher spezielle persönliche Episoden verbraucht.
  • Reschke schlägt vor, Haltung am Grundgesetz, speziell die Artikel 1 - 19, zu orientieren. Dies wirkt absurd, da sie als Gründungsmitglied von ProQuote Medien für Frauenquoten und damit gegen die Gleichberechtigung nach Grundgesetz Artikel 3 kämpft.
  • Hauptziel des Buchs scheint zu sein, ihren bisherigen politischen Aktivismus und ideologischen Standpunkt, namentlich in der Flüchtlings- und Immigrationsdebatte, zu rechtfertigen und sich einen Freibrief für weiteren Aktivismus auszustellen.
  • Reschke versucht, das berühmte Zitat von Hanns Joachim Friedrichs, ein guter Journalist solle sich nicht gemein macht mit einer Sache, also das Plädoyer für einen unvoreingenommenen, unparteiischen Journalismus, durch eine unseriöse Quellenzitierung zu widerlegen. Sie liefert damit ein Musterbeispiel für manipulativen Journalismus.


Medienköniginnen

Ein Dauerthema auf diesem Blog ist die Rolle der feministischen Medien in unseren heutigen Gesellschaft, in der der Feminismus seit einer Generation "institutionalisiert" ist, und in der soziale Probleme sozial bzw. medial konstruiert werden: Als soziale Probleme werden nur solche Sachverhalte anerkannt, die von den Medien (primär solchen mit hoher Reichweite) propagiert bzw. bestimmt werden. Der universelle Opferstatus von Frauen ist hierfür ein Musterbeispiel.

Die medialen Botschaften werden wesentlich von den Journalisten, Herausgebern und Besitzern bzw. Intendanten der Medien bestimmt. D.h. diese relativ kleine Personengruppe hat einen immensen und kaum kontrollierten Einfluß auf die öffentliche Meinung und die allgemeine politische Agenda. Diese mediale Elite wird seit Jahrzehnten immer wieder beschrieben, analysiert, beklagt und rechtfertigt,

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Die Tagesschau im Dienste der Wirtschaftseliten




Daß die Tagesschau regelmäßig feministische Propaganda verbreitet, war schon mehrfach Thema auf diesem Blog. Dies ist auch nicht anders zu erwarten, denn Propaganda funktioniert nur durch Beherrschung der Medien und mantraartige Wiederholung von Halbwahrheiten und verzerrten Darstellungen. Aktuelles Beispiel ist ein Bericht der Tagesschau vom 18.12.2018 über das Weltwirtschaftsforum und dessen Global Gender Gap Report, der natürlich auch das Leiden der Frauen in Deutschland beklagt.

Manufacturing Consent - die Lenkung der öffentlichen Meinung

Es wird mit der Zeit langweilig, immer wieder auf die feministischen Denk- und Argumentationsfehler hinzuweisen (das kommt am Ende dieses Blogposts als Pflichtübung). Der aktuelle Propaganda-Artikel der Tagesschau ist aber eine gute Gelegenheit, auf das 30-jährige Jubiläum des Buchs von Edward S. Herman und Noam Chomsky hinzuweisen: Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media.

Samstag, 6. Oktober 2018

Deutsche Presse verschweigt bisher größten Wissenschaftskandal der Gender Studies




Die (Un-) Wissenschaftlichkeit feministischer Gender Studies

Zu den Dauerbrennern der Geschlechterdebatte gehört die Frage, ob die - feministisch dominierten - Gender Studies eine echte Wissenschaft sind oder nur eine Zweckwissenschaft, die beweisen soll, daß die feministische Ideologie alternativlos ist. Die drei Hauptkritikpunkte an den Gender Studies sind: 1. die personelle, strukturelle und inhaltliche Verzahnung mit der feministischen Ideologie, 2. die fehlende thematische und methodische Eingrenzung als Wissenschaft und 3. Übernahme wissenschaftlich unhaltbarer feministischer Dogmen und Wissenschaftstheorien. Unter dem o.g. Link finden sich umfangreiche Materialien, die diese Kritikpunkte belegen.

Aus dem 1. Hauptkritikpunkt und der hegemonialen Machtposition der feministischen Ideologie in unserer Presse folgt indes automatisch, daß eine substantielle Kritik an den Gender Studies in der Mainstream-Presse kaum denkbar ist. Kritik an den Gender Studies ist immer zugleich Kritik am Feminismus, denn beide basieren auf den gleichen feministischen Dogmen, z.B. dem Patriarchatsdogma. In der Mainstream-Presse sind die Gender Studies daher sakrosankt, ein Journalist, der ernsthafte Kritik formulieren würde, hätte seine Karriere damit wahrscheinlich beendet.

Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, daß einer der größten Wissenschaftsskandale der letzten Jahre in unserer Presse bisher totgeschwiegen wird.

Samstag, 29. September 2018

Das mediale Phänomen Svenja Flaßpöhler (und Warum #MeToo in Deutschland gescheitert ist)

Inhaltsübersicht

Merksätze

  1. Die Geschlechterdebatte wird international seit knapp einem Jahr durch die #MeToo-Kampagne dominiert, Anfang Oktober werden reihenweise euphorische Erfolgsberichte erscheinen. Wie schon zahllose frühere feministische Twitter-Kampagnen handelt es sich hier primär um Propaganda feministischer Medien bzw. Parteien mit dem Ziel, mehr politische Macht zu gewinnen, indem Männer moralisch diskreditiert werden und der immerwährende Opferstatus von Frauen in der öffentlichen Meinung fest verankert wird.
  2. In Deutschland ging der Umfang der Propaganda ca. ab April / Mai 2018 deutlich zurück. Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt wurde die vorher in der Geschlechterdebatte kaum bekannte Svenja Flaßpöhler - zumindest im Bildungsfernsehen und vergleichbaren Plattformen - zur prominentesten Person in der #MeToo-Debatte. Bekannt wurde sie insb. durch ihre Kritik an der MeToo-Kampagne und ihr Buch "Die potente Frau", das ein anderes feministisches Selbstverständnis als heute üblich propagiert.
  3. Flaßpöhlers Thesen sind großenteils altbekannt, ihr sehr dünnes Büchlein kann nicht entfernt alle relevanten Aspekte der Geschlechterdebatte abdecken, und ihre Lösungsvorschläge wirken gut gemeint, aber unrealistisch. Vor diesem Hintergrund ist die enorme mediale Resonanz sehr erstaunlich. Plausible Erklärungen sind:

    1. Flaßpöhler hat extrem gute Beziehungen in den Medienbetrieb. Die große Resonanz auf ihre Thesen ist vermutlich großenteils durch ihre mediale Machtposition zu erklären. Der Fall Flaßpöhler dokumentiert unfreiwillig, welche enorme Meinungsbildungsmacht die öffentlich-rechtlichen Medien und Personen in medialen Machtpositionen haben.
    2. Es gibt nichts besseres, unter den Blinden ist der Einäugige König. Die MeToo-Kampagne hat zumindest in Deutschland keine überzeugenderen Ideen bzw. Protagonistinnen zu bieten (s.a. nächsten Punkt).
  4. Man steht vor dem kuriosen Befund, daß Flaßpöhler als eine der bekanntesten Stimmen der MeToo-Kampagne deren zentrales Ziel, den Opferstatus von Frauen zu stärken und mediale Hetzjagden auf Männer zu ermöglichen, frontal angreift. Durch ihre Vision von einer "potenten Frau" macht sie versehentlich deutlich, daß die MeToo-Kampagne selber keine konstruktiven Visionen zu bieten hat, außer noch mehr Haß auf Männer zu schüren, Frauen weiter zu infantilisieren und mehr Macht für feministische Aktivisten zu fordern. An ihrem offiziellen Anspruch, die Geschlechterdebatte neu aufzurollen und wehrlose Frauen gegen den allgegenwärtigen Sexismus zu schützen, ist die MeToo-Kampagne gescheitert.


Einführung

Soziale Probleme werden bekanntlich sozial konstruiert, und bei der sozialen Konstruktion sozialer Probleme spielen die reichweitenstarken Medien eine zentrale Rolle. Das dort vermittelte Bild hat häufig nichts mit der Realität zu tun, sondern hängt vor allem von den ideologischen Interessen der Journalisten, Herausgeber und indirekten Herrscher über die Medien (u.a. Parteien) ab.

Freitag, 27. Juli 2018

#MeTwo - die Empörungsindustrie schiebt neue Kampagne an


Feministische Hashtag-Kampagnen tun zwar so, als seien sie Graswurzelbewegungen, sie sind in Wirklichkeit aber mediale Kampagnen (bzw. Astroturfing). Die #MeToo-Kampagne, die bisher erfolgreichste Kampagne, ist in den letzten 9 Monaten von den einschlägig interessierten feministischen Medien so ziemlich zu Tode geritten worden und langweilt die meisten Leute nur noch. Außerdem haben mit MeToo die Frauen opferstatustechnisch sozusagen eine Monopolstellung erreicht, was anderen Gruppen, die sich ggf. sogar höher auf der Opferstatushierarchie wähnen, kaum gefallen konnte.

Abhilfe schafft die neuste Kampagne, #MeTwo. Hashtags sind zwar extrem wertvolle politische Handelsmarken, fallen aber nicht unter den gesetzlichen Markenschutz. Deswegen wurde hier #MeToo lizenzgeführenfrei plagiiert, und zwar nicht nur der Name, sondern auch gleich die Werbetexte und Aufschreie:
Tausende Menschen mit Migrationshintergrund berichten auf Twitter unter #MeTwo, wie sie im Alltag diskriminiert werden.

Sonntag, 15. Juli 2018

#WalkAway, Brandon Straka und der russische Geheimdienst





In den USA braut sich gerade eine interessante Geschichte zusammen, die mit einem schwulen Friseur anfängt und inzwischen die internationale Politik erreicht hat. Aktuell in der Hauptrolle: der russische Geheimdienst.

Das Coming-Out von Brandon Straka

Alles fängt an am 26.05.2018. Da postete Brandon Straka, ein schwuler Friseur und angehender Schauspieler in New York, der auf Facebook und Youtube unter dem Benutzernamen "The Unsilent Minority" unterwegs ist, das Video #WalkAway Campaign - WHY I LEFT LIBERALISM & THE DEMOCRATIC PARTY. Das Video ist eine flammende Anklage gegen die Demokraten und eine Begründung, warum er aus der Partei austritt und von ihr weggeht. Einige Textauszüge:
The Democratic Party has adopted a deleterious belief system, happily and without skepticism, separating people into groups based of off identity and organizing them into camps of victims and oppressors
(Die Demokratische Partei hat ein schädliches Glaubenssystem angenommen, vergnügt und ohne jede Skepsis, in dem sie Menschen auf der Grundlage ihrer Identität in Gruppen trennt und sie in Lager von Opfern und Unterdrückern organisiert hat)
...
... social justice warriors who intentionally misrepresent and misconstrue facts, evidence, and events to confirm their own biases that everybody who does not comply with their prejudicial conclusions and follow their orders is a racist, a bigot, a nazi, a white supremacist, homophobic, islamophobic, xenophobic, misogynistic - an "alt-right extremist".

(... Soziale-Gerechtigkeits-Krieger, die Fakten, Beweise und Ereignisse absichtlich falsch darstellen und missverstehen, um ihre eigenen Vorurteile zu bestätigen, damit jeder, der sich nicht an ihre voreingenommenen Erkenntnisse hält und ihren Befehlen folgt, ein Rassist, ein Fanatiker, ein Nazi, ein weißer Rassist, homophob, islamophob, fremdenfeindlich, frauenfeindlich - ein "alt-right-Extremist" ist.)
...
The left has decided that the solution to problems with race relations in America... is MORE racism.

(Die Linke hat entschieden, dass die Lösung für Probleme in den Rassenbeziehungen in Amerika.... MEHR Rassismus ist.)
Straka veröffentlichte später am 17.06.2018 ein vollständiges Transkript des Videos.

Mittwoch, 27. Juni 2018

Juliane Leopold und die feministische Übernahme der öffentlichen Medien




Die Tagesschau-Meldung

Im Rahmen der aktuellen Fußball-Euphorie (oder -Depression) droht eine Meldung übersehen zu werden, deren längerfristige Bedeutung für die Feminismus-Debatte vermutlich kaum unterschätzt werden kann. Am 26.06.2018 schreibt die Tagesschau "In eigener Sache":
Juliane Leopold wird tagesschau.de-Leiterin
Weiter erfährt man zu dieser Personalie, daß Leopold (natürlich) beste Voraussetzungen mitbringt, äußerst erfolgreich ist (sic!), das Profil von tagesschau.de weiter schärfen wird und bereits "seit 2016 das Team von tagesschau.de in Fragen von strategischer Entwicklung der Website" berät.

2014 war sie Gründungs-Chefredakteurin von Buzzfeed Deutschland, das eher ganz unten auf der journalistischen Qualitätsskala steht und dessen Hauptkompetenz clickbaiting ist. Zum Ende hin erfahren wir noch:
Leopold ist Mitgründerin des Blogs kleinerdrei.org, der für den Grimme Online Award 2014 nominiert wurde [aber offenbar keinen Preis gewann].

Was die Tagesschau nicht schreibt

Die Aussage, Leopold sei Mitgründerin des Blogs kleinerdrei.org ist korrekt, läßt aber alles, was für einen uninformierten Leser tatsächlich interessant ist, vorsichtshalber aus, und vermittelt nicht entfernt ein angemessenes Bild von der Person, mit der er es hier zu tun hat.

Dienstag, 10. April 2018

Pseudo-Debatten in der Wagenburg (von Jens Jessen, Bernd Ulrich et al.)

Inhaltsübersicht

Thesen

Am 04.04.2018 erschien in der ZEIT ein als Hauptbeitrag prominent plazierter Essay von Jens Jessen "Der bedrohte Mann". Die Bedrohung liegt laut Jessen darin, daß Männer systematisch von der Geschlechterdebatte ausgeschlossen würden und stattdessen ein radikalisierter Feminismus totalitäre Strukturen realisiert habe, die jede substantielle Kritik unterdrücke. Der Leitartikel erzeugte ein erhebliches Blätterrauschen in den Feuilletons und den zu erwartenden aggressiven Shitstorm von Feministen gegen Jessen in den "sozialen" Netzen (der unfreiwillig Jessens Thesen bestätigt). Thesen zum Artikel:
  1. Der Artikel ist sehr gut geschrieben. Seine Thesen als solche sind prinzipiell richtig, aber für jemanden, der außerhalb der feministischen Filterblase lebt, nichts neues, sondern eher Standardwissen.
  2. Die Thesen von Jessen sind aufgrund des Feuilleton-Formats nicht explizit und präzise formuliert, insbesondere soweit es sich eigentlich um empirische Aussagen über "die Feministinnen", "die Männer" o.ä. handelt. Qualitativ belegt er die Existenz der postulierten Phänomene mit vielen guten Beispielen, dies sagt aber nichts über die quantitative Relevanz der Phänomene aus. Kurz gesagt behandelt er ein soziologisches Problem mit dem Handwerkzeug eines Literaturwissenschaftlers, das funktioniert nicht.
  3. Aufgrund der in b. genannten Defizite bietet der Essay zahllose Angriffspunkte für Falschinterpretationen und Unterstellungen, die auch prompt en masse bei den feministischen Kommentatoren zu beobachten waren (sofern sie den Essay überhaupt gelesen haben) und die dort das etablierte Wagenburg-Denken nur verstärkt haben.
  4. In Rahmen der Publikationsstrategie der ZEIT bzw. von ZEIT Online betrachtet ist der Jessen-Essay der durchschaubare Versuch, so etwas wie eine offene Debatte über den Feminismus vorzutäuschen. Unter hunderten Artikeln, die jährlich feministische Propaganda verbreiten, befinden sich pro forma immer 2 - 5% feminismuskritische, dies ist einer davon. In 4 Wochen wird er vergessen sein.
  5. Das eigentlich Interessante an diesem Fall ist das geschickte Empörungsmanagement der ZEIT und die scheinbare Unmöglichkeit, auch 5 Jahre nach der Aufschrei-Kampagne männliche, feminismuskritische Standpunkte in der Öffentlichkeit zu vertreten. Der Essay ist ein Aufreger mit einigen für Feministinnen ziemlich provokanten Wahrheiten. Auf Kosten von 2 oder 3 vor Wut gekündigten Abonnements feuert er den feministischen Aktivismus an und gibt der ZEIT in der Replik, die sie mit dem Artikel zusammen angekündigt hat, die Chance, sich als Hüter der feministischen Ideologie zu präsentieren und die Wagenburg wieder nach außen abzudichten.

Sonntag, 18. März 2018

Faust in der Tasche - die Wirkungen der MeToo-Kampagne

Inhaltsübersicht

Merksätze

  1. Die MeToo-Kampagne ist unter den ca. 60 feministischen Twitter-Kampagnen der letzten 5 Jahre mit Abstand die umfangreichste und mit bisher 5 Todesopfern die folgenreichste.
  2. Die feministischen Kampagnen sind vor allem deshalb so erfolgreich, weil sie durch die großen Medien massiv unterstützt und sozusagen industriell produziert werden. Wir zeigen dies hier am Beispiel der MeToo-Kampagne, die von ZEIT Online mit knapp 200 Artikeln von ca. 120 Autoren massiv gesponsort wurde.
  3. Die Artikel der ZEIT-Online-Kampagne vertreten zu ca. 90% feministische Standpunkte bzw. Propaganda, kritische Artikel sind die Ausnahme. Die medienpsychologische Gesamtwirkung der Kampagne ist eine pauschale Hetze gegen "die Männer".
  4. Daß die Kampagne i.w. feministische Propaganda und Desinformation betreibt, wird von einem sehr großen Teil der Leser durchschaut, wie man an den weit überwiegend negativen Kommentaren erkennt. Die Kampagne unterminiert daher (ggf. ungewollt) das ohnehin schwindende Vertrauen in die Presse.
  5. Die Protagonisten schreiben ihrer Kampagne zu, eine gesellschaftliche Debatte über eventuelle Probleme im Geschlechterverhältnis anzuschieben. Tatsächlich scheint es umgekehrt zu sein: die Fronten werden vielfach verhärtet, eine rationale Diskussion wird unwahrscheinlich, und - wie eine Protagonistin wohl zu recht vermutet - ein Großteil der Männer verabschiedet sich aus der Diskussion, mit der Faust in der Tasche.