Inhalt

Einstiegslektüre:

* Maskulismus in zwei Minuten
* Kernthemen und -Forderungen
* Maskulismus für Anfängerinnen

"Maskulismus die radikale Ansicht,
daß Männer keine Schweine sind,
sondern Menschen."

Hauptthemen:

* Maskulismus
* Feminismus und feministische Politik
* Gender-Studies und feministische Theorie
* Feministische Rhetorik und Kampfbegriffe
* Medien und feministische Propaganda

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Aktuelles

2018-05-05: neue Seite über weibliche intrasexuelle Konkurrenz, in memoriam YeyoZa, dem ehedem bekanntesten Twitterer hierzu.
2018-04-12: Neuer Glossar-Eintrag zum Kampfbegriff "Patriarchat"
2017-12: neue Seite Feministische Twitter-Kampagnen mit inzwischen über 70 Kampagnen und allgemeinen Analysen zu deren Merkmalen und Wirkungen


Dienstag, 10. April 2018

Pseudo-Debatten in der Wagenburg (von Jens Jessen, Bernd Ulrich et al.)





Inhaltsübersicht



Thesen


Am 04.04.2018 erschien in der ZEIT ein als Hauptbeitrag prominent plazierter Essay von Jens Jessen "Der bedrohte Mann". Die Bedrohung liegt darin, daß Männer systematisch von der Geschlechterdebatte ausgeschlossen würden und stattdessen ein radikalisierter Feminismus totalitäre Strukturen realisiert habe, die jede substantielle Kritik unterdrücke. Der Leitartikel erzeugte ein erhebliches Blätterrauschen in den Feuilletons und den zu erwartenden aggressiven Shitstorm von Feministen gegen Jessen in den "sozialen" Netzen (der unfreiwillig Jessens Thesen bestätigt). Thesen zum Artikel:
  1. Der Artikel ist sehr gut geschrieben. Seine Thesen als solche sind prinzipiell richtig, aber für jemanden, der außerhalb der feministischen Filterblase lebt, nichts neues, sondern eher Standardwissen.
  2. Die Thesen von Jessen sind aufgrund des Feuilleton-Formats nicht explizit und präzise formuliert, insbesondere soweit es sich eigentlich um empirische Aussagen über "die Feministinnen", "die Männer" o.ä. handelt. Qualitativ belegt er die Existenz der postulierten Phänomene mit vielen guten Beispielen, dies sagt aber nichts über die quantitative Relevanz der Phänomene aus. Kurz gesagt behandelt er ein soziologisches Problem mit dem Handwerkzeug eines Literaturwissenschaftlers, das funktioniert nicht.
  3. Aufgrund der in b. genannten Defizite bietet der Essay zahllose Angriffspunkte für Falschinterpretationen und Unterstellungen, die auch prompt en masse bei den feministischen Kommentatoren zu beobachten waren (sofern sie den Essay überhaupt gelesen haben) und die dort das etablierte Wagenburg-Denken nur verstärkt haben.
  4. In Rahmen der Publikationsstrategie der ZEIT bzw. von ZEIT Online betrachtet ist der Jessen-Essay der durchschaubare Versuch, so etwas wie eine offene Debatte über den Feminismus vorzutäuschen. Unter hunderten Artikeln, die jährlich feministische Propaganda verbreiten, befinden sich pro forma immer 2 - 5% feminismuskritische, dies ist einer davon. In 4 Wochen wird er vergessen sein.
  5. Das eigentlich Interessante an diesem Fall ist das geschickte Empörungsmanagement der ZEIT und die scheinbare Unmöglichkeit, auch 5 Jahre nach der Aufschrei-Kampagne männliche, feminismuskritische Standpunkte in der Öffentlichkeit zu vertreten. Der Essay ist ein Aufreger mit einigen für Feministinnen ziemlich provokanten Wahrheiten. Auf Kosten von 2 oder 3 vor Wut gekündigten Abonnements feuert er den feministischen Aktivismus an und gibt der ZEIT in der Replik, die sie mit dem Artikel zusammen angekündigt hat, die Chance, sich als Hüter der feministischen Ideologie zu präsentieren und die Wagenburg wieder nach außen abzudichten.


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Motivation und Übersicht


Vor 3 Wochen habe ich die These aufgestellt, daß die MeToo-Kampagne die Fronten in der seit mindestens 5 Jahren immer hitziger laufenden Geschlechterdebatte nur weiter verhärtet (und nicht etwa, wie von Protagonisten behauptet, endlich den Frauen eine Stimme gibt). Wie zur Unterstützung dieser These erschien am 04.04.2018 in der ZEIT ein "Wutausbruch" (denglisch: ein Rant) von Jens Jessen "Der bedrohte Mann".

Dieser Artikel nimmt zwar im Aufmacher Bezug auf die Exzesse der seit langem tobenden MeToo-Kampagne, ist in Wirklichkeit aber eine Generalabrechnung mit dem hegemonialen institutionalisierten Feminismus in Deutschland (und andernorts). Jessen stellt je nachdem, wie man den Text liest und gruppiert, rund 10 Thesen (s.u.) auf, u.a. daß der medial (und ggf. auch politisch) herrschende Feminismus totalitär ist und sich nicht etwa, wie die Lehrbuchdefinition vorgaukelt, für Gleichberechtigung einsetzt.

Wie nicht anders zu erwarten und wie zum Beweis einiger Thesen von Jessen setzte noch vor der Veröffentlichung ein Shitstorm gegen den Essay und gegen Jessen persönlich ein. Die meisten feministischen Presseoutlets veröffentlichten einen Verriß des Textes (oder "Ridikülisierungen", eine interessante Wortschöpfung des Essays) oder platte Beschimpfungen von Jessen. Die unterirdische journalistische Qualität dieser Artikel ist in dem medienkritischen Blog Spiegelkritik sehr gut dargestellt.

Aus männerrechtlicher Sicht wirkt der Text auf den ersten Blick sehr erfreulich, weil endlich mal jemand Thesen, die Männerrechtler seit Urzeiten vertreten, öffentlich sichtbar aufstellt und belegt, und das sogar im feministischen Zentralorgan DIE ZEIT. Man fragt sich, ob Jessen vielleicht bei uns abgeschrieben hat. (Spoiler: nein)

Ein zweiter Blick und eine gründliche Lektüre sind dann sehr ernüchternd. Die Thesen des Textes sind umgangssprachlich ziemlich unscharf bzw. pauschal formuliert. Wegen ihrer Unschärfe kann man sehr leicht Gegenargumente zu den Thesen finden. Die Argumentationen, mit denen die Thesen belegt werden, sind nur beispielhaft und stellenweise sehr gewagt, also leicht angreifbar. Die etablierten maskulistischen Thesen zum Zustand der Geschlechterdebatte und zum Feminismus sind im Vergleich dazu viel ausdifferenzierter und besser begründet.

In der Summe komme ich zur Beurteilung, daß dieser Text weitgehend ungeeignet ist, maskulistische bzw. männerrechtliche Standpunkte zu erklären und zu fördern. Stattdessen bietet er überzeugten Feministen eine hervorragende Gelegenheit, solche Standpunkte als verfehlt zu diskreditieren. Auch die äußeren Umstände, wie die ZEIT den Text verpackt, deuten auf diese Absicht hin.

I.f. gehen wir zuerst kurz auf die Beschränkungen ein, mit denen eine feuilletonistische Behandlung eines komplexen Themas wie "Feminismus" zu kämpfen hat. Danach folgt ein Versuch, die Thesen des Jessen-Essays kompakt zu rekapitulieren. In einem weiteren Abschnitt werden einige zentrale Kritikpunkte zum Jessen-Essay zusammengestellt. Am Ende gehen wir nur kurz auf die Reaktionen ein.



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Das Feuilleton ist überfordert mit der Geschlechterdebatte


Feuilletons sind eine wesentliche Stätte der politischen Meinungsbildung, zumindest im Bildungsbürgertum, das wiederum unter Abgeordneten und anderen faktischen Machtinhabern extrem überrepräsentiert ist. Man kann davon ausgehen, daß z.B. diverse verfassungswidrige Gesetze gegen Männer hier mental durchgesetzt wurden. Nicht umsonst werden ZEIT, FAZ und ähnliche Medien als "Leitmedien" bezeichnet.

Feuilleton-Artikel im Themenbereich der Geschlechterdebatte sind i.d.R. verkappte anthropologische, soziologische und/oder psychologische Theorien: nämlich Behauptungen der jeweiligen Autoren, daß dies oder jedes empirisch der Fall ist, oft verbunden mit Theorien, wie es so und nicht besser kam, sowie moralischen Bewertungen des Status Quo oder der Historie, zu angeblich zum Status Quo führte. Das vorgegebene äußere Format ist ein Fließtext, der nicht in Abschnitte strukturiert ist, keine Referenzen oder Belege enthält und der nicht entfernt den Ansprüchen an eine qualitativ hochwertige wissenschaftliche Publikation genügt. Letztere müssen ihre Thesen explizit und präzise definieren, i.d.R. überprüfbare empirische Nachweise bringen (und nicht nur private Meinungen und Eindrücke der Autoren, auch wenn diese korrekt sind).

Beispiel: Die These, daß ZEIT Online die MeToo-Kampagne extrem einseitig glorifiziert und wesentliche Kritikpunkte nicht zu Worte kommen läßt, ist jedem intuitiv klar, der die Berichterstattung im letzten halben Jahr verfolgt hat. Diese informell formulierte These ist aber unscharf und deshalb sehr leicht angreifbar. Was heißt "kamen nicht zu Worte"? Erst wenn man die knapp 200 Artikel durchsieht, kann man nachweisen, daß nur ca. 10% der Artikel einzelne Aspekte der Kampagne kritisiert haben und daß diese wenigen Kritiken in der Flut anderer Artikel untergehen, also kaum Publikum erreichen werden.

Diese Präzisierung von unscharfen Thesen in der Geschlechterdebatte ist eine Sisyphos-Arbeit, verzehnfacht den Platzbedarf und ist stilistisch mit einem Feuilleton unvereinbar. Feuilletons sind auch intellektuelle Selbstanpreisungen, die den Leser herausfordern sollen und damit Interpretationsspielräume eröffnen. Sie sind eher von Literaturwissenschaftlern geschriebene Literatur ("Stories") und keine möglichst leicht lesbaren, klar verständlichen Lehrbücher. Oft wird an Vorwissen appelliert.

Bei einer komplexen Materie wie der Geschlechterdebatte führt dies zu einem Totalversagen des Mediums Feuilleton, das gilt auch für den Jessen-Artikel und kann jetzt schon für die angekündigte Replik prognostiziert werden. Alle wesentlichen Thesen sind unscharf bzw. vergröbernd formuliert, oft nur mit einzelnen Beispielen belegt. Damit sind solche Text nach Belieben angreifbar (Beispiele folgen unten), zumal Appelle an das Vorwissen wegen weitgehender Ahnungslosigkeit vieler Debattenteilnehmer nicht funktionieren.



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Die Thesen des Jessen-Essays


Jessen leitet seinen Text mit einem rhetorischen Zugeständnis an die feministische Weltsicht ein, wonach in der "restlichen Welt [alles außer der Film- und Medienbranche] Übergriffe, Missbräuche und Gewaltakte üblich waren" und vermutlich auch noch sind. Unheilschwanger wird angedeutet, daß jede Frau täglich oder wöchentlich oder jedenfalls regelmäßig die "üblichen" Gewaltakte erlebt. Er "reibt sich die Augen", daß diese Leiden erst so spät - erst durch die MeToo-Kampagne und nicht etwa schon durch Dutzende Kampagnen davor - sichtbar geworden sind.

Nach dieser Einleitung berichtet er von seiner Beobachtung, daß "Frauen, die sich in [diversen] Medien unentwegt äußern, den Ertrag der Debatte bislang als höchst unbefriedigend einschätzen", und zwar weil die Männer schweigen. Er bezieht sich dabei auf Artikel von März (08.03.2018) sowie Radisch (27.12.2017).

Man versteht den Text von Jessen nicht, wenn man nicht vorher den Artikel Die Faust in der Tasche von Ursula März, auf den Jessen sich mehrfach bezieht, gelesen hat. März beklagt, daß "die Männer" in der MeToo-Debatte inzwischen "lieber nichts sagen, bevor sie was Falsches sagen". Das Ausmaß "männlicher Selbstläuterung" erscheint ihr irreal und von "schierem Selbstschutz" motiviert sein und sei ggf. "unwillkürlicher Opportunismus". Wie schon hier ausführlicher erläutert definiert sie damit implizit "die Männer" als die männlichen Mitbewohner ihrer feministischen Filterblase - also nicht die Männer im normalen Leben -, und deren "Schweigen" als Befund, daß ihre Redebeiträge nur noch unterwürfige Zustimmungen und feministische Devotheitsbekundungen sind. "Schweigen" bedeutet also die Auslöschung jedes verbalen Widerstands gegen feministische Dogmen.
Wenn also Jessen im weiteren Verlauf von "Männern" oder deren "Schweigen" bzw. Ausschluß von Debatten spricht, dann bezieht er sich sehr wahrscheinlich (vgl. unten 4. inhaltlicher Kritikpunkt) genauso wie März implizit auf die Filterblase in der Medienbranche, in der Politik oder in ähnlichen radikalfeministischen Biotopen, nicht auf normale Männer und Frauen, was den Sinn des Textes entscheidend ändert. Dies wird sehr leicht übersehen und scheint zu vielen Falschinterpretationen des Textes zu führen.

Anschließend stellt er seine 1. These über den (heute real existierenden) Feminismus auf: Die MeToo-Kampagne hat ein "rhetorisches Hexenlabyrinth" geschaffen, in dem jede Äußerung eines Mannes zu Sachfragen zu seinem Nachteil ausgelegt wird, weil er als kollektiv mitschuldig denunziert wird. Unter Sachfragen sind hier die (angeblich) ungerechte Bezahlung, sexuelle Belästigung etc. von Frauen zu verstehen. Mit dieser Einschüchterung erklärt er das Schweigen der Männer in den Sachfragen.

Seine 2. These ist, daß mit ähnlichen Methoden Männern auch keine Metadebatte, warum sie zu den Sachfragen vorsichtshalber schweigen, erlaubt ist und daß sie alleine aufgrund ihres Geschlechts systematisch diskreditiert und faktisch - wie von März und Radisch sozusagen empirisch bestätigt - von der Debatte ausgeschlossen werden.

Ein hierbei benutztes Argument, das man als 3. These bezeichnen kann, ist, daß Männer - zumindest in den feministischen Leitmedien - nach Belieben denunziert werden können, indem man sie als "machtbesessen, geldgierig, egomanisch, wichtigtuerisch, sexistisch, fies" und Quelle aller Leiden der Frauen bezeichnet. "Können" in dem Sinne, daß derartige sexistische Äußerungen üblich sind und für die feministischen Verfasser folgenlos bleiben. Auf diese moralische Diskreditierung von Männern kommt er später mehrfach zurück, u.a. am Beispiel der Journalistin Judith Liere, die jeden Mann in einer Bar verdächtigt, ihr K.O.-Tropfen ins Bier zu schütten.

Seine 4. These ist die "Ausweitung der Kampfzone" in dem Sinne, daß der feministische Forderungskatalog, in dem es ursprünglich um die Bekämpfung von (krasser) sexueller Belästigung ging, ausgedehnt wurde auf beliebige Kinkerlitzchen wie "frauenfeindliche" Bilder halb nackter Nymphen (vgl. thematische Verallgemeinerung von Twitter-Kampagnen). Die Übergriffe von Herrn Weinstein und pöbelhaftes breitbeiniges Sitzen in Straßenbahnen, zwei qualitativ gravierend verschiedene negative Verhaltensweisen, werden als unterschiedliche Phänomene desselben Unterdrückungs-Kontinuums beschreiben. Die Ausweitung der Kampfzone läuft auf einen allumfassenden Anspruch hinaus, beliebige gesellschaftliche Bereiche, die auch nur entfernt mit Frauen zu tun haben, alleinzuständig gestalten zu dürfen.

Seine 5. These ist, daß Männer in Kollektivhaftung genommen werden bzw. ihnen eine Kollektivschuld zugesprochen wird, auch für Vorfälle, an denen sie nicht beteiligt waren und die sie nicht hätten verhindern können. (Mehr dazu hier.)

Die 5. These relativiert er dahingehend, daß keineswegs alle Feministinnen diesen Standpunkt vertreten. Es gäbe dahingehende "kindischen Wallungen aus dem Internet", die man offenbar nicht ernst zu nehmen braucht, weil sie von selbstbezichtigten Feministinnen stammen. Mit Macht vertreten wird der Standpunkt hingegen von einer "überschaubaren Szene", deren Mitglieder wegen ihrer medialen Machtpositionen "mit ihren Kampagnen erhebliche Wirkung entfalten". Deren Macht hat sich z.B. an der überstürzt durchgepeitschten Verschärfung des Sexualstrafrechts gezeigt. (Mehr dazu hier.)

Eine Konsequenz hiervon ist die 6. These: Aufgrund ihrer kollektiven Verdächtigung bzw. moralischen Diskreditierung werden Männer zu Menschen 2. Klasse gemacht, die - zumindest in Geschlechterfragen - keinen Anspruch auf Gerechtigkeit mehr haben. Er zeigt dies an erfolgreichen Hetzkampagnen gegen Männer wie Tim Hunt oder Kollateralschäden der moralischen Panik und Lynchjustiz, die von der MeToo-Kampagne ausgelöst wurden. Hierdurch werden zentrale Ideale der Aufklärung, z.B. Gleichberechtigung aller Menschen, aufgegeben. An deren Stelle tritt das Denken in Kollektiven, deren Angehörigen unterschiedliche Rechte zugewiesen werden.

Die einseitige Aufgabe der Rechtsstaatlichkeit und basaler Menschenrechte für Männer schafft natürlich ein Rechtfertigungsproblem. Jessens 7. These ist, daß hierfür Logik, Vernunft, Objektivität und eine allen Menschen gemeinsame Rationalität aufgegeben werden, und zwar mit der Begründung, dies seien männliche (um nicht zu sagen patriarchale) Erfindungen. Die Idee einer von Herkunft, Klasse und Geschlecht unabhängigen Realität und darauf basierende Vernunft und Logik wird aufgegeben (Jessen erwähnt es nicht, aber dies ist fast wörtlich die offizielle Begründung der Gender-Mainstreaming-Doktrin: "es gibt keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit".)

Während sich der Feminismus gemäß seiner Hochglanz-Eigendarstellungen für die Gleichberechtigung nach Art. 3 GG einsetzt, betreibt er in der Realität also exakt das Gegenteil. Hieraus folgt die 8. These, daß der Feminismus nicht für die Behebung von Mißständen, sondern nur für "den Sieg der Partei" analog zu kommunistischen totalitären Systemen kämpft, also hier für die diktatorische Macht einer feministischen Elite in Politik und Medien. Damit dürfte er insbesondere die oben erwähnte "überschaubare Szene" meinen, nicht alle Feminstinnen (was offenbar regelmäßig falsch in diesen Text hineininterpretiert wird). (Vgl. hier.)



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Kritik


Die Thesen von Jessen - so wie ich sie verstanden und oben wiedergegeben habe - stimmen praktisch komplett, zumindest wenn man sie qualitativ versteht, was offenbar seine Absicht war. Die beobachteten bzw. von ihm kritisierten Phänomene kann man mit sehr vielen Beispielen gut belegen, was er auch ansatzweise macht. Er könnte, wie in einem Interview behauptet, auch leicht die 10-fache Menge an Beispielen bringen - jeder, der die Szene kennt, kann wohl selber Dutzende Beispiele beisteuern. Insofern gibt er zumindest eine Reihe von Denkanstößen für Uneingeweihte und weist zutreffend auf diverse Probleme hin (auf die Blogs wie genderama, man-tau, allesevolution u.a. seit Jahren 100fach hingewiesen haben). So weit, so gut.

Der Essay weist trotzdem eine Reihe gravierender Defizite auf, die seinen Wert erheblich schmälern.

Der äußere Rahmen

Der Essay wird auf den Werbeseiten als Ein Wutausbruch von Jens Jessen (red) bezeichnet. Auch wenn diese Etikettierung nicht von Jessen stammt, verharmlost sie den Text als nicht ernst zu nehmendes Herumgetobe.

Verstärkt wird dieser Eindruck durch den mehrfachen Hinweis "In der nächsten Ausgabe widerspricht an dieser Stelle Bernd Ulrich: Die Emanzipation des Mannes hat gerade erst begonnen." (s. hierzu Nachtrag 12.04.2018) Man läßt Jessen etwas herumranten und rückt die Dinge danach zurecht, denn letztlich sind Jessens Thesen so umstritten, daß der Text ohne eine gouvernantenhafte Folgekritik und einen cordon sanitaire nicht alleine stehengelassen werden kann.

Faktisch adressiert der Jessen-Text einen politischen Skandal erster Güte, ohne ihn voll darzustellen, den institutionalisierten Feminismus bzw. Staatsfeminismus, der eine verfassungswidrige, demokratisch nicht legitimierte Machtfülle erreicht hat. Daß schon eine halbherzige und unvollständige Anprangerung dieses Skandals ins Lächerliche gezogen wird, paßt ins Bild.

Unklarer Feminismus-Begriff

Der Begriff Feminismus wird in der Praxis mit drei kategoriell verschiedenen Bedeutungen benutzt: (a) im Sinne einer sozialen Theorie bzw. Ideologie, (b) im Sinne einer sozialen Bewegung, also "Aktivisten", (c) im Sinne von Staatsfeminismus, also einer Machtstruktur, die analog zu einer Staatsreligion eine Unterwerfung unter die Ideologie durch Gesetze oder andere Druckmittel erzwingt.

(a) kann nicht gemeint sein, dies würde an den zahllosen, sich widersprechenden Feminismus-Varianten scheitern. Passend erscheint Bedeutung (b), der von ihm befürchtete "totalitäre Feminismus" unterstellt anscheinend Bedeutung (c).

1. inhaltlicher Kritikpunkt: Die Probleme werden nicht genau genug eingrenzt.

Wenn Jessen von einem "totalitären Feminismus" (These 8 und teilweise davorliegende Thesen) redet, hätte er genauer eingrenzen müssen, welche gesellschaftlichen Bereiche in welchem Ausmaß betroffen sind.

Im Baugewerbe, im Fernfahrergewerbe, in Kopfschlächtereien und vielen anderen Segmenten unseres Arbeitsmarkts ist von einem totalitären Feminismus nichts bekannt - aus unerfindlichen Gründen zeigt sich der institutionalisierte Feminismus hier komplett desinteressiert, für eine bessere Repräsentation von Frauen durch Quoten zu kämpfen. Anders sieht dies bei hochbezahlten Vorstandsposten aus, von denen durch verfassungswidrige Quoten - hier kommen wir dem Begriff totalitär sehr nahe - ein Teil leistungsunabhängig für Frauen reserviert werden soll. D.h. wenn überhaupt, dann hat Jessen nur Teile des Arbeitsmarkts gemeint, vielleicht aber auch den Arbeitsmarkt gar nicht und nur die politische Sphäre bzw. die Medienbranche. Leider wird das nicht klar.

2. inhaltlicher Kritikpunkt: Der starke Bezug auf die MeToo-Debatte ist falsch.

In der Einleitung und im Verlauf des Papiers stellt er die MeToo-Kampagne als wesentliche bzw. Hauptursache der diversen Thesen dar. Hiervon weicht er aber mehrfach ab, indem er z.B. die feministischen Hetzkampagnen gegen Rainer Brüderle (2013) oder Tim Hunt (2015) als Belege anführt. Diese Kampagnen lagen lange vor der MeToo-Kampagne, wiesen aber auch schon praktisch alle der inkriminierten Strukturen (notorischer Sexismus gegen Männer usw.) auf. Generell müssen die ca. 70 feministischen Twitter-Kampagnen der letzten 10 Jahre als Verbund gesehen werden, weil sie immer auf das gleiche Thema und die gleichen Methoden hinauslaufen.

Durch den speziellen Bezug auf MeToo serviert man Debattengegnern Optionen für Ablenkungsmanöver wie: ob der Text etwa die Taten von Weinstein und Co. verharmlosen wolle. Der Witz ist gerade, daß der konkrete Anlaß der Kampagnen keinerlei Rolle spielt für deren eigentliches Ziel, nämlich politischer Machtgewinn der feministischen Elite. Die konkreten Anlässe werden für das Empörungsmanagement instrumentiert, sie können oder sollen gar nicht beseitigt werden. Daß die zahllosen früheren Kampagnen scheinbar alle erfolglos waren und ständig neue gebraucht werden, ist kein Bug, sondern ein Feature der übergeordneten Strategie.

3. inhaltlicher Kritikpunkt: Die Thesen hätten viel überzeugender belegt werden können.

Diesen Kritikpunkt hätte man auch anders formulieren können: "Der Essay versucht, ein politisch/soziales Problem alleine durch Medienanalysen und literaturwissenschaftliche Methoden zu bearbeiten." Oder: "Ein Einwohner der feministischen Filterblase versucht, den Außeneindruck der Filterblase zu untersuchen."

Zunächst einmal stellt Jessen durch Rezitierung einiger feministischer Dogmen zwar nur nebenbei, aber doch hinreichend deutlich klar, daß er ein guter Feminist ist (sonst würde er auch in der ZEIT-Redaktion nicht überleben können). Als solcher ist man blind gegenüber Fakten, die negativ prägend für die Außenwirkung des Feminismus sind.

Nennenswert ist hier z.B. das Frauenstatut der Grünen, das i.w. eine Geschlechter-Apartheid (oder ein Matriarchat, wenn man es so ausdrücken will) implementiert, indem es den Frauen 50 - 100% aller Machtpositionen und aller Redebeiträge in Debatten sichert. Man bekommt diesen Markenkern des Feminismus vom wichtigsten politischen Vertreter des Feminismus schwarz auf weiß auf 20 Zeilen gratis frei Haus geliefert, ganz offensichtlich macht er Männer zu Menschen 2. Klasse. (Was Jessen eigentlich wissen müßte, wenn er regelmäßig die ZEIT lesen würde; die hat kürzlich, am 08.03.2018, der Grünen-Vorsitzenden Baerbock ausführlich Raum gegen, den Geschlechterrassismus der Grünen anzupreisen, weil man ihn laut Baerbock braucht, "um Gleichberechtigung zu erzielen"!! Die ZEIT macht sich hier zum Komplizen der grünen Geschlechter-Apartheid, während sie genauso rassistisches Gedankengut der AfD wohl kaum unkommentiert oder sogar leise bewundernd abdrucken würde.)

Statt nun kurz und knapp auf das Frauenstatut und ähnliche Bestrebungen in der SPD zu verweisen, bemüht Jessen sich auf sehr verschlungenen, leicht angreifbaren Argumentationsketten, seine These "Männer werden zu Menschen zweiter Klasse gemacht" zu belegen.

Mit Verweis auf die grüne Geschlechter-Apartheid hätte er auch sehr präzise sagen können, in welchem Sinne der real existierende Feminismus totalitär - ein ansonsten schwammiger Begriff - ist. Mit Verweis auf das Dienstrechtsmodernisierungsgesetz NRW hätte er leicht die völlige Skrupellosigkeit aufzeigen können, mit der die damalige rot-grüne Landesregierung NRW Art. 3 Grundgesetz gebrochen hat, um Frauen Vorteile zu verschaffen. Usw.usw., es gibt eine ellenlange Liste von Gesetzen, die Frauen privilegieren und die Jessen benutzen könnte, um seine Thesen zu präzisieren und mit unanfechtbaren Beweisen zu versehen.

Seine 3. These, wonach Männer - zumindest in den Leitmedien - nach Belieben denunziert werden können bzw. werden, ist tendenziell richtig, aber statistisch schwer zu belegen. Hier wäre ein Verweis auf die Dissertation von Christoph Kucklick sinnvoll gewesen, der die historischen Quellen des heute als vollkommen normal empfundenen Sexismus gegen Männer erforscht hat.

Mit Verweis auf die Baerbock-Aussagen (oder hunderte ähnliche von anderen Feministinnen) hätte er wunderbar seine 7. These begründen können, daß im Feminismus "Vernunft und Logik" aufgegeben werden.

4. inhaltlicher Kritikpunkt: Die virtuelle Realität der ZEIT wird mit der realen Realität verwechselt.

Jessens Thesen klingen völlig überzogen, wenn man sie auf "die Männer" im allgemeinen bezieht. Sie sind aber plausibel, wenn man sie nicht auf die Allgemeinheit, sondern auf das Biotop der Redaktionen der Mainstream-Zeitungen bzw. der politischen Journalisten und die dort herrschende feministische Hegemonie bezieht.

Nach diversen Untersuchungen der politischen Ausrichtung deutscher Journalisten ordnen sich fast alle Journalisten, die sich überhaupt einer Partei zuordnen, an erster Stelle den Grünen und dann der SPD zu, also zwei mehr oder weniger radikalfeministischen, männerfeindlichen Parteien. Alle anderen Parteien und nichtfeministische Standpunkte spielen praktisch keine Rolle. Der Gruppendruck, sich zur feministischen Ideologie zu bekennen, ist extrem. Eine fundamentale Kritik am Feminismus, z.B. Hinweise auf seine notorische Verfassungs- und Wissenschaftsfeindlichkeit, gelten als Blasphemie und sind allenfalls als "Wutanfall" (oder Troll-Journalismus oder Verfolgungswahn), also im Zustand der ggf. temporären Unzurechnungsfähigkeit tolerierbar, wenn überhaupt.

Die Thesen 1 - 3, 5 und 6 sind in der breiten Bevölkerung kaum haltbar. Im Biotop der Journalisten sind sie völlig offensichtlich und werden dort inhaltlich auch nicht als Skandal, sondern vollkommen normal angesehen, auch von Männern. Ein Indiz sind z.B. Haßtiraden von Männern gegen "die Männer" wie die kürzliche von Lars Weisbrod.

Bei Jessen, aber auch bei der von ihm zitierten Ursula März, hat man den starken Eindruck, daß sie ihre Lageanalysen aus den Verhältnissen in diesem Biotop und dem Weltbild, das dessen Presseerzeugnisse erzeugen, beziehen. Nun versteht sich eine Zeitschrift wie die ZEIT als "meinungsbildendes" feministisches Missionierungsinstitut mit einem Erziehungsauftrag. Wann immer eine Frau in Hintertupfingen etwas feministisch wertvolles macht, wird darüber groß berichtet, auch wenn es völlig atypisch ist - es ist als Vorbild gedacht, mithin Propaganda.

Jessen, März und vermutlich die meisten Journalisten in diesem Biotop fallen vermutlich auf die eigene Propaganda herein und halten die in der Propaganda imaginierten Zustände für real. Damit stellt sich die Frage, ob derart indoktrinierte Personen, die Verfassungsbrüche für völlig normal halten, überhaupt noch imstande sind, grundsätzliche Fehler ihrer Ideologie zu erkennen und angemessen zu behandeln. Daß Jessen hier so deutlich scheitert, eine fundierte Kritik am Feminismus aus einer Gesamtsicht zu produzieren, ist ein deutliches Indiz.



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Reaktionen und Abwehrmuster


Die Reaktionen auf den Jessen-Essay sind überwiegend argumentfreie Wutanfälle (!) mit einem beachtlichen Sortiment an ad-hominem-Attacken und persönlichen Beleidigungen. Normalerweise gilt so etwas als Hate-Speech. (Wo steckt eigentlich no-hate-speech.de, wenn man sie wirklich mal braucht?)

Dieser Befund gilt erschreckenderweise nicht nur für anonyme Twitter-Benutzer, sondern auch für diverse nichtanonyme Twitter-Benutzer, die Journalist als Beruf angeben, und für fast alle Reaktionen in der Presse. Spiegelkritik (08.04.2018) stellt das flächendeckende journalistische Versagen detailliert dar. An dieser Stelle erneut der Hinweis auf das radikalfeministische Biotop "deutsche Journalisten".

Festhalten kann man hier den Eindruck, daß eine Diskussion über Standpunkte, die von feministischen Dogmen abweichen, mit dieser Presse praktisch nicht möglich ist. Sofern man den Jessen-Essay als Experiment ansieht, frei nach Roman Herzog mit einigen provokanten Formulierungen einen Ruck durch Deutschlands Pressewesen auszuprobieren, dann ist dieser Versuch wohl gescheitert (auch ohne die kommende offizielle Gegendarstellung in der ZEIT).

Abwehrmuster "wahrer Feminismus"

Unter den wenigen Reaktionen, die zumindest versuchen, sich mit den Thesen von Jessen zu befassen und sie zu widerlegen, dominiert nach meinem nicht notwendigerweise repräsentativen Eindruck das klassiche Abwehr- bzw. Trugschlußmuster "wahrer Feminismus":
Der Feminismus ist gut, denn alles, was nicht gut ist, ist kein wahrer Feminismus.
Als Konseqzenz dieses Trugschlusses hat Jessen Unrecht, dem Feminismus irgendwelche negativen Dinge zuzuschreiben und seine Segnungen zu bezweifeln. Der hier vorliegende Trugschluß wird oft nicht bewußt vorgenommen, sondern liegt an fehlenden Kenntnissen (oder Lernunwilligkeit), was es nicht besser macht.


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Nachtrag 12.04.2018: die "Replik" von Bernd Ulrich


Inzwischen ist die groß angekündigte Replik von Bernd Ulrich erschienen, die in den sozialen Medien wie zu erwarten von Geistesverwandten mit Lob überschüttet wird.

Von einer Replik im eigentlichen Sinne kann hier aber kaum gesprochen werden. Dazu müßten die zentralen Thesen von Jessen, z.B. der Sexismus gegen Männer und die Entwicklung totalitärer Strukturen, benannt und kritisiert werden. Dies geschieht allenfalls punktuell in (Neben-) Bemerkungen, die außerdem die Thesen nicht direkt widerlegen, sondern nur Jessens Begründungen bemängeln, und oft nur mit persönlichen Anekdoten. Gut die Hälfte der "Replik" besteht darin, die "Verhexung des weiblichen Körpers" und andere tägliche Leiden von Frauen zu beschreiben, die persönliche Mannwerdung von Ulrich nachzuerzählen und eine fluide, sich immer wieder hinterfragende "Männlichkeit" anzupreisen. Dies sind typische Textbausteine aus Anpreisungen des Gender-Feminismus bzw. aus dem Parteiprogramm der Grünen, mit einer Kritik an Jessens Thesen hat das nichts zu tun.

Meine Kritik am Jessen-Essay, durch unklar definierte Begriffe Fehlinterpretationen zu provozieren und damit eine inhaltliche Debatte zu verunmöglichen, gilt um den Faktor 3 verstärkt für den Text von Ulrich. Begriffe wie "Feminismus" oder "Männlichkeit" bleiben reine Worthülsen, die ein Leser nach Belieben konkretisieren kann bzw. muß, um dem Text einen Sinn zu geben. Besonders gilt dies für den prominent plazierten feministischen Kampfbegriff "Patriarchat", s. hierzu die Kritik "Über den jüngsten Mißbrauch des Patriarchatsbegriffs". Es bestätigt sich der Eindruck einer Pseudo-Debatte, die nur Worthülsen austauscht, aber nicht zum Kern der Probleme vordringt.



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Quellen




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Sonntag, 18. März 2018

Faust in der Tasche - die Wirkungen der MeToo-Kampagne





Inhaltsübersicht



Merksätze


  1. Die MeToo-Kampagne ist unter den ca. 60 feministischen Twitter-Kampagnen der letzten 5 Jahre mit Abstand die umfangreichste und mit bisher 5 Todesopfern die folgenreichste.
  2. Die feministischen Kampagnen sind vor allem deshalb so erfolgreich, weil sie durch die großen Medien massiv unterstützt und sozusagen industriell produziert werden. Wir zeigen dies hier am Beispiel der MeToo-Kampagne, die von ZEIT Online mit knapp 200 Artikeln von ca. 120 Autoren massiv gesponsort wurde.
  3. Die Artikel der ZEIT-Online-Kampagne vertreten zu ca. 90% feministische Standpunkte bzw. Propaganda, kritische Artikel sind die Ausnahme. Die medienpsychologische Gesamtwirkung der Kampagne ist eine pauschale Hetze gegen "die Männer".
  4. Daß die Kampagne i.w. feministische Propaganda und Desinformation betreibt, wird von einem sehr großen Teil der Leser durchschaut, wie man an den weit überwiegend negativen Kommentaren erkennt. Die Kampagne unterminiert daher (ggf. ungewollt) das ohnehin schwindende Vertrauen in die Presse.
  5. Die Protagonisten schreiben ihrer Kampagne zu, eine gesellschaftliche Debatte über eventuelle Probleme im Geschlechterverhältnis anzuschieben. Tatsächlich scheint es umgekehrt zu sein: die Fronten werden vielfach verhärtet, eine rationale Diskussion wird unwahrscheinlich, und - wie eine Protagonistin wohl zu recht vermutet - ein Großteil der Männer verabschiedet sich aus der Diskussion, mit der Faust in der Tasche.


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Kontext


Der feministische Aktivismus setzt seit rund 10 Jahren gezielt soziale Medien ein, um die eigene Agenda politisch wirksam umzusetzen, indem man feministische Fakten in das öffentliche Bewußtsein implantiert. Wie in der Liste feministischer Twitter-Kampagnen ersichtlich, werden seit 2013 jährlich ca. 10 Kampagnen initiiert.

Am Anfang einer Kampagne steht ein beliebiger Auslöser, nur dieser Teil ist wirklich spezifisch pro Kampagne. Das initiale Thema der Kampagne wird nach kurzer Zeit thematisch verallgemeinert, i.d.R. auf den universalen, immerwährenden Opferstatus von Frauen und die Beschwörung von Alltagssexismus. D.h. nach der initialen Phase sind alle Kampagnen inhaltlich praktisch identisch. Daher müssen die Kampagnen auch im Verbund betrachtet werden, sie überlappen zeitlich und inhaltlich. Die MeToo-Kampagne ist so gesehen nur die Spitze eines Eisbergs und ihre Wirkung ohne die jahrelange Vorarbeit durch frühere Kampagnen nicht denkbar.

Unterstützt werden die Kampagnen regelmäßig durch massives mediales Sponsoring (entsprechende Anzeigen würden Hunderttausende kosten). D.h. obwohl die Kampagnen sich als Graswurzelbewegung und massenhafter Aufschrei darstellen, handelt es sich um sozusagen industriell hergestellte mediale Ereignisse, in die immer wieder die gleichen Medien (und teilweise Parteien) involviert sind, also um Astroturfing. Einmal mehr wird die These bestätigt: soziale Probleme werden sozial konstruiert, die medial konstruierte Realität hat nicht notwendig viel mit der "realen Realität" zu tun.



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Daten zur MeToo-Kampagne von ZEIT Online


Die offensichtliche Beobachtung, daß die diversen Aufschrei-Kampagnen massiv medial gesponsort werden, soll i.f. am Beispiel der MeToo-Kampagne von ZEIT Online genauer untersucht bzw. mit konkreten Daten belegt werden. Anschließend gehen wir noch auf die Frage ein, in welchem Stadium sich die Kampagne aktuell befindet und ob sie im Sinne der betreibenden Feministinnen erfolgreich war.

ZEIT Online, die Online-Sparte zur (Papier-) Zeitschrift DIE ZEIT, ist eine "linke" und ausgeprägt feministische Plattform mit relativ hoher Reichweite und kann als repräsentativ für mehrere vergleichbare Plattformen angesehen werden, die regelmäßig feministische Propaganda verbreiten, z.B. die SZ oder die Tagesschau. ZEIT Online erlaubt noch zu fast allen Artikeln Kommentare und hat eine relativ kulante Zensurpolitik, obwohl bei feministischen Artikeln fast immer eine ablehnende Haltung in den Kommentaren dominiert. Insofern kann man hier zumindest qualitativ die Rezeption der Kampagnen beobachten.

Grunddaten der Kampagne

  1. Seit dem 10.10.2017, dem "offiziellen" Beginn der Kampagne, wurden auf ZEIT Online 182 Artikel publiziert, s. Liste unten. Aufgenommen in die Liste wurden Artikel, die auf Themenseiten wie z.B. http://www.zeit.de/thema/sexismus für folgende Themen gelistet sind: "MeToo", "Sexismus", "Harvey Weinstein", oder die entsprechende Tags hatten. Einige dieser Artikel wurden wegen zu geringer Relevanz manuell aussortiert. Vermutlich kann man mit intensiver Suche noch eine Handvoll weiterer Artikel (im Zeitraum bis zum 12.03.2018) finden, die aber den Gesamteindruck nicht mehr wesentlich ändern dürften.
  2. Die Artikel verteilen sich wie folgt auf die Kalendermonate:
    2017-10: 36
    2017-11: 53
    2017-12: 27
    2018-01: 31
    2018-02: 20
    2018-03: 15

    D.h. im Oktober und November 2017 erschienen durchschnittlich ca. 2 Artikel pro Arbeitstag (bzw. 50 Artikel pro vollem Monat), im Dezember 2017 und Januar 2018 noch 1 - 1.2 Artikel pro Arbeitstag, seit Februar 2018 nur noch ca. 4 - 5 Artikel pro Woche.

    M.a.W. läuft diese Kampagne langsam aus, zumal mittlerweile durch den Tag der Frau (08.03.) und den Equal-Pay-Day (18.03.) parallel laufende Dauerkampagnen propagandistisch bedient werden müssen.

  3. Ca. 50 Artikel sind Kurznachrichten (ohne Autor, oft dpa-Meldungen), 7 sind Podcast-Kurzfassungen. Die meisten anderen haben durchschnittliche Länge.
  4. 29 Artikel wurden zuerst in der ZEIT (Papierausgabe) publiziert und erst nach ca. einer Woche auf ZEIT Online zweitveröffentlicht.
  5. Die Artikel haben 118 verschiedene Autoren. Auch hieran erkennt man die enorme publizistische Schlagkraft eines großen feministischen Mediums wie ZEIT Online.
    Ca. 41 Autoren sind männlich (soweit am Vornamen erkennbar), d.h. Frauen haben hier "nur" eine 2/3-Mehrheit. Fast alle männlichen Autoren sind natürlich mehr oder weniger streng feministisch, ein markantes Beispiel ist Lars Weisbrod, der am 03.01.2018 eine regelrechte Haßtirade auf sein Geschlecht veröffentlichte.
  6. Die Artikel hatten typischerweise 200 - 500 Kommentare, in Einzelfällen über 2000. Die Gesamtzahl der Kommentare dürfte über 50.000 liegen.

Inhalte der Artikel

  1. Fast alle Artikel sind Darstellungen, welche Verfehlungen Weinstein oder andere Stars begangen haben, welcher Regisseur bei den Dreharbeiten übergriffig wurde, welchen Skandale sich wo zugetragen haben etc. Sie richten sich an das breite Publikum und vermitteln diesem, insb. durch ihr Zusammenwirken und das monotone Wiederholen, die Botschaft, daß Frauen immer die Opfer und Männer immer potentielle Vergewaltiger oder Belästiger sind. Obwohl der Ausgangspunkt des Weinstein-Skandals nur wenige atypische Männer in extrem ungewöhnlichen Machtpositionen betraf, wurde dies sehr schnell ausgedehnt auf beliebige alltägliche Männer, die sich z.B. durch schlechten Sex unbeliebt gemacht haben. Im Kern wird also die gängige feministische Realitätskonstruktion propagiert.
  2. Nur sehr wenige Artikel nehmen eine kritische bzw. distanzierte Haltung zu der Kampagne ein und weisen auf die Kollateralschäden hin. (In weniger feministischen Medien wie z.B. spiked oder NZZ wurde viel früher und öfter auf diese Probleme hingewiesen.)

    Ca. 10 Artikel behandeln die Frage, inwieweit die von der Kampagne ausgelöste moralische Panik und neue Prüderie die Kunstfreiheit einschränkt, z.B. im Zusammenhang mit der Entfernung des Gomringer-Gedichts, und inwieweit Zensur ausgeübt wird. Die Kampagne wird hier aber nicht prinzipiell infrage gestellt, es wird höchstens vor Übertreibungen gewarnt.

    Von dem bekannten feminismuskritischen Strafrechtler Thomas Fischer stammen 3 kritische Artikel (Fischer (25.10.2017), Fischer (10.11.2017), Fischer (05.12.2017)), die u.a. die Aufhebung rechtsstaatlicher Mindeststandards anprangern. Eine ähnliche scharfe Kritik äußern z.B. Rückert (18.11.2017) und - je nach Kategorisierung - ca. 3 - 5 weitere Artikel.

    In der Summe stellen die Artikel, die die Kampagne kritisch sehen oder Gegenpositionen einnehmen, eine vernachlässigbare Minderheit von ca. 10% dar, die die Gesamtwirkung der Kampagne nicht ernsthaft gefährden kann.

  3. Einige wenige Artikel arbeiten nicht direkt auf die Kampagnenziele hin, indem z.B. der Opferstatus von Frauen beschworen wird, sondern haben die Kampagne als solche und deren Erfolg als Thema. Diese Artikel, i.f. als "Selbstvergewisserungen" bezeichnet, sind insofern besonders interessant, als sie viel über die Intention der Kampagne verraten, sie werden im nächsten Abschnitt detaillierter besprochen.


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Selbstvergewisserungen und Organisation von politischem Aktivismus


Strategische Ziele des real existierenden Feminismus sind mehr Macht, inkl. hochdotierter Management-Stellen, für Frauen und eine weitgehende Kontrolle der Meinungen, Gedanken und Sprache, also eine Umerziehung der Gesellschaft, in etwa orientiert am Frauenstatut der Grünen. In dieser gesellschaftlichen Transformation sieht beispielsweise März (08.03.2018) den Feminismus kurz vor dem Endsieg, weil niemand mehr zu widersprechen wagt und alle Männer nur noch brav zuhören, was die Frauen sagen. Sie hält es aber trotzdem für
keineswegs unwahrscheinlich, dass das Patriarchat, dessen Showdown sich seit rund hundert Jahren in historischen Etappen vollzieht, zum Ende hin noch einmal zum großen Gegenangriff ausholt.
Eventuell verbündet sich das Patriarchat beim Gegenangriff auch mit dem unsichtbaren rosa Einhorn, so eine Gemeinheit wäre ihm zuzutrauen.

Der bevorstehende Endsieg über das Patriarchat ist der Zeit-Redaktion offenbar selber nicht ganz geheuer. Dies führt zu einigen Artikeln, die i.w. darauf abzielen, sich zu vergewissern, ob das Volk auch wirklich vom Patriarchat und von toxischer Männlichkeit kuriert ist, alle feministischen Vorschriften verinnerlicht hat und die Frauenfrage für das wichtigste soziale Problem hält. Ähnlich gelagert werben einzelne Artikel dafür, feministischer Aktivist zu werden oder den vorhandenen Aktivismus zu unterstützen.

Besonders interessant an diesen Artikeln ist die explizite oder implizite Benennung der übergeordneten Ziele der Kampagne und der politisch-aktivistischen Rolle, die die ZEIT-Journalisten darin spielen möchten. Die Inhalte dieser Artikel würde man eigentlich eher bei internen Diskussionen einer feministischen Partei vermuten, die gerade einen Wahlkampf oder eine Werbekampagne durchführt.

  1. Bangel (23.12.2017) versucht u.a., die Leser zu überreden, doch auch als feministischer Missionar tätig zu werden, und warnt - sozusagen als Berufsberatung - vor den dabei auftretenden Hindernissen.
  2. ZeitOnline (07.03.2018) führt unter den Lesern eine Umfrage durch: "Haben sich Ihre Gespräche durch die Bewegung verändert?" und erläutert:
    ... #MeToo kann man nur schwer ausweichen, die Debatte ist omnipräsent. ... #MeToo, das sind auch die Fragen nach einem Richtig und Falsch beim Flirt, nach Verhaltensweisen, nach strukturellem Sexismus. #MeToo, das ist eine öffentliche Debatte, die auch privat bewegt. Ein gesamtgesellschaftlicher Diskurs, ...
    Die Antwort "ja, MeToo ist auch bei mir omnipräsent" wird einem fast in den Mund gelegt (ähnlich wie bei einer früheren Pseudo-Sozialforschung der ZEIT in Sachen MeToo). Die Antworten wurden einzeln von der Redaktion freigeschaltet, die Repräsentativität der rund 100 zugelassenen Antworten ist natürlich unklar.

    Entgegen den Erwartungen finden ca. die Hälfte der Antworten, die MeToo-Kampagne sei im realen Leben nicht existent oder irrelevant bzw. sei ein reines Medienspektakel. Einige Antworter haben fast nichts mitbekommen. Ca. ein Drittel findet das Thema wichtig bis existenziell, hatte aber scheinbar auch schon vorher diese Meinung, d.h. die klassische grüne Klientel der ZEIT wird in ihrer Weltsicht bestätigt. Verändert haben offenbar nur sehr wenige ihre Meinung durch die MeToo-Kampagne.

  3. Hermsmeier (08.03.2018) führt sozusagen vor-Ort-Kontrollen in mehreren Städten durch und fragt: "Wie hat #MeToo die öffentliche Wahrnehmung verändert?" Diese Frage, wie erfolgreich die versuchte Umerziehung des Volks ist, interessiert eigentlich vor allem die Organisatoren der Kampagne. Der zu erziehende Leser wird hier nur indirekt adressiert bzw. indoktriniert, weil er sich unwohl fühlen soll, wenn er sich noch nicht dem alles dominierenden, alternativlosen Feminismus angeschlossen hat.
  4. Ursula März (08.03.2018) macht noch stärker den Eindruck, eigentlich für die Mitbewohner ihrer feministischen Filterblase und nicht für die allgemeine Leserschaft zu schreiben. Ihr Text - der auch in der Ausgabe 11/2018 der ZEIT gedruckt wurde - feiert zunächst den fast erreichten Sieg über das Patriarchat und das weitestgehende Verstimmen aller verbaler Gegenwehr. Als Beleg werden viele konkrete Beispiele zitiert, die allerdings alle aus der Medienbranche, Politik und / oder dem Journalismus stammen. Die Autorin hat nun den Verdacht, daß das unterwürfige Schweigen "der Männer" nicht Ausdruck einer wirklich tief verinnerlichten Überzeugung ist, und mutmaßt:
    In ihrem Schweigen liegt etwas bedrohlich Zähneknirschendes. Es erinnert an das Schweigen der Verlierer, die mit der geballten Faust in der Tasche hinter der Fensterscheibe stehen und zusehen, wie die Sieger durch die Straße marschieren.
    Diese Kriegsrhetorik illustriert sehr schön, wie grundlegend feministische Akteure in den Kategorien eines Kriegszustands zwischen "den Männern" und "den Frauen" denken. In diesem Krieg ist die MeToo-Kampagne eine von vielen Schlachten (Simone Gaul (09.01.2018) kündigt übrigens #TimesUp als die nächste Schlacht an). März interpretiert konsequent das (traditionelle) Schweigen der Männer als "kompensierte Aggression, die auf den Moment der Rache sinnt". Sie holt ferner etliche bekannte Verschwörungstheorien über die Männer, darunter natürlich auch das Patriarchat, aus der Mottenkiste, teilweise wird es so absurd, daß sich u.a. Arne Hoffmann einen Kommentar nicht verkneifen konnte.
Man fragt sich bei den vorstehenden Artikeln, ob die Autoren jemals in den Kommentaren geblättert haben (die Autoren antworten prinzipiell nie auf die Kommentare). Gegen das Lesen der Kommentare spricht, daß man gar nicht alle schafft und daß viele unqualifiziert und/oder unverschämt sind. Ein kleiner Prozentsatz ist aber durchaus qualifiziert, oft sogar qualifizierter als der Artikel, und mit etwas Übung findet man die meisten dieser besseren Kommentare recht schnell. Das Durchsehen der Kommentare lohnt also durchaus.

Frau März hätte auf diese Weise leicht erkennen können, daß viele Männer die Faust nicht in der Tasche haben, sondern damit auf den Tisch hauen, sobald sich eine Gelegenheit ergibt. Sie und die anderen o.g. Autoren haben sogar sicher irgendwie mitbekommen, daß es ein Leben der Anderen draußen außerhalb der ZEIT-Redaktion gibt und daß dort ganz andere Meinungen dominieren, haben vielleicht sogar einen der Texte von Thomas Fischer gelesen.

Man ist hier stark versucht, bei den Autoren einen vollständigen Realitätsverlust zu diagnostizieren (das ist übrigens ein häufiger Kommentar). Ferndiagnosen sind aber bekanntlich riskant, und man soll seinen Gegner nicht unterschätzen. Eine andere mögliche Spekulation ist, daß die Kritik sehr wohl bekannt ist, die Kritiker aber im kollektiven Bewußtsein der ZEIT-Redaktion als Trolls, Maskus oder sonstige Deplorables klassifiziert werden, die man getrost ignorieren kann und soll.

Diese Versuche, das Verhalten der Autoren durch deren persönliche Ideologisierung zu erklären, übersehen aber vermutlich einen entscheidenden Faktor: die feministischen Verleger bzw. Herausgeber. Die ZEIT gehört neben dem Tagesspiegel und weiteren Zeitschriften der DvH (Dieter von Holtzbrinck) Medien GmbH - die klar feministische Ausrichtung dieser beiden Zeitschriften ist notorisch bekannt. Sie dokumentiert sich u.a. personell darin, daß die einflußreiche Feministin Jutta Allmendinger zu den Herausgebern der ZEIT gehört.

Man muß also wohl eher von einer top-down-Planung der MeToo-Kampagne ausgehen, in der die einzelnen Autoren nur Bodentruppen sind, die vom Generalstab in Bewegung gesetzt werden. Unter dieser Annahme macht es auch Sinn, daß die Autoren nie auf Kommentare antworten (oder sie gar nicht erst lesen) und eine strikt unidirektionale, propagandamäßige Kommunikation von der Zeitung hin zum Publikum betrieben wird (mit einer Ausnahme, ZeitOnline (07.03.2018)). Hierzu paßt dann auch, daß z.B. in Schuler (08.03.2018) der Grünen-Vorsitzenden Baerbock Gelegenheit gegeben wird, männliches Dominanzgehabe anzuprangern und zugleich das radikalfeministische und verfassungswidrige Frauenstatut der Grünen, das eine Geschlechter-Apartheid zugunsten von Frauen implementiert, als große Errungenschaft anzupreisen (finde den Fehler!). An diesem Beispiel wird besonders deutlich, daß die MeToo-Kampagne identisch mit Wahlwerbung für die Grünen ist.

Insgesamt unterstützen diese Beobachtungen die These sehr gut, daß die MeToo-Kampagne, ebenso frühere feministische Kampagnen, in Wirklichkeit top-down orchestrierte mediale Ereignisse sind, die eine politische Agenda verfolgen.



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Die Wirkungen der MeToo-Kampagne


Über die Gesamtwirkung der MeToo-Kampagne von ZEIT Online und anderen Medien in Deutschland kann man zumindest erste Beobachtungen festhalten.

Den Eindruck, daß die MeToo-Kampagne i.w. ein Medienspektakel und eine Werbeveranstaltung für die Grünen ist, hatten, wie schon oben dargestellt, viele Kommentatoren zu den Artikeln.

Die inhaltliche Debatte fand außerdem nicht auf einem unbeschriebenen Blatt statt - nach der üblichen Ausweitung auf den diffusen Begriff (Alltags-) Sexismus wurden unter den Label MeToo praktisch die gleichen Themen verhandelt (und dramatisiert) wie 2013 im Rahmen der Aufschrei-Kampagne. Schon damals wurden die Schwierigkeiten klar, Probleme wie schlechtes Benehmen, sexuelle Belästigungen und strafbare Handlungen sauber zu trennen. Im Gefolge der Aufschrei-Kampagne kam es trotzdem zu einer vor allem gegen Männer gerichteten Verschärfung des Sexualstrafrechts, zu verfassungswidrigen Quoten für Frauen (lex FiDAR) und durch die lex Schwesig zum Aufbau einer weiteren feministischen Bürokratie. Insofern war die Aufschrei-Kampagne aus feministischer Sicht enorm erfolgreich.

Ob sich dieser Erfolg so einfach wiederholen läßt, ist nicht klar. Das kriegerische Denkschema von Ursula März ist insofern richtig, als vielen Personen dieser Krieg noch sehr präsent war und ist. Bei der Aufschrei-Kampagne in 2013 konnten die feministischen Aktivisten noch den Bonus des Neuen und noch Undiskutierten in Anspruch nehmen. Wie die spätere HeForShe-Kampagne konnte man an das Fräulein in Nöten-Stereotyp und den damit ausgelösten Unterstützungsreflex bei Männern appellieren.

Dies war 2017 bei MeToo nicht mehr genauso der Fall. Die öffentliche Debatte fing bei der MeToo-Kampagne nicht mehr beim Nullpunkt an, sondern setzte großenteils auf den Diskussionsstand nach der Aufschrei-Kampagne und den später folgenden Kampagnen auf. Medial wurde zwar versucht, diese Debatte wieder von vorne aufzurollen und dabei die unreflektierten Unterstützungsreflexe erneut auszunutzen. Beispielsweise schreibt ZEIT Online auf der Themenseite http://www.zeit.de/thema/metoo:

Unter #MeToo thematisieren Frauen seit Oktober 2017 in sozialen Medien sexuelle Übergriffe, Missbrauch und Diskriminierung.
Diese Aussage ist Dummenfang (oder zeugt von Gedächtnisschwund). Für diese Themen trommeln die feministischen Medien seit mindestens 5 Jahren pausenlos, nicht erst seit Oktober 2017. Dies wurde zumindest von einem Teil der Öffentlichkeit erkannt - typische Kommentare: diese Debatte sei inzwischen langweilig - und eher als Versuch gewertet, das Publikum für dumm zu verkaufen.

Während durch die Aufschrei-Kampagne i.w. nur eine Person sozial vernichtet wurde (Rainer Brüderle), wurde die Hexenjagd bei der MeToo-Kampagne so umfangreich und mit Toten als Kollateralschäden betrieben, daß die Verletzung elementarster rechtsstaatlicher Grundsätze viel deutlicher wurde und entsprechende Kritik viel lauter.

Der Stand der MeToo-Debatte erscheint vergleichbar mit dem Stand der Debatte beim Gender Pay Gap: dessen Existenz ist ein feministisches Dogma, an dessen Verbreitung eine riesige Propagandamaschinerie unermüdlich und mit Erfolg arbeitet. Die zahllosen ausführlichen Widerlegungen werden feministischerseits konsequent ignoriert. Die Kritiker wissen nicht, ob es Sinn macht, zu 100. Mal auf die Argumentationsfehler hinzuweisen. Um bei dem Kriegsbild zu bleiben: wir befinden uns in einer Phase des Stellungskriegs mit statischen Frontverläufen, in dem mit begrifflichen Nebelkerzen wie "Gleichberechtigung von Mann und Frau" (bei der Besetzung von Unternehmensvorständen) versucht wird, noch Uninitiierte zu übertölpeln.

Insgesamt scheint die MeToo-Kampagne im Gegensatz zu ihrer Selbstanpreisung nicht zu einer neuen oder besseren Diskussion der Geschlechterfrage zu führen, sondern eher zu einer Verhärtung der Standpunkte, ferner zu einem weiteren Vertrauensverlust - zumindest bei den Kritikern - in die feministischen Medien. Die Akteure in dieser Debatte sind nämlich asymmetrisch verteilt: der feministische Standpunkt wird überwiegend durch Mainstream-Medien wie ZEIT Online vertreten, die Kritik wird überwiegend durch die Kommentatoren und die Blogosphäre getragen.



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Publikationen der #MeToo-Kampagne von ZEIT Online


Die Artikel sind nach dem Erscheinungsdatum sortiert gelistet, das zusätzlich vorangestellt wird.
  1. (2017-10-11) Fabian Scheler: Sexismus in Hollywood. ZEIT Online, 11.10.2017. http://www.zeit.de/politik/2017-10/nachrichtenpodcast-was-jetzt-11-oktober-17
  2. (2017-10-11) Georg Seeßlen: Immer Ärger mit Harvey. ZEIT Online, 11.10.2017. http://www.zeit.de/2017/42/hollywood-harvey-weinstein-s ... ansicht
  3. (2017-10-12) Polizei ermittelt gegen Harvey Weinstein. ZEIT Online, 12.10.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-10/hollywood-ermittlung- ... stigung
  4. (2017-10-13) Schauspielerin attackiert Amazon im Fall Weinstein. ZEIT Online, 13.10.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-10/rose-mcgowan-vergewal ... twitter
  5. (2017-10-14) Oscar-Akademie schließt Harvey Weinstein aus. ZEIT Online, 14.10.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-10/hollywood-oscar-filma ... schluss
  6. (2017-10-16) Carly Laurence: #MeToo - Du bist nicht allein. ZEIT Online, 16.10.2017. https://blog.zeit.de/teilchen/2017/10/16/metoo-du-bist-nicht-allein/
  7. (2017-10-17) Hanna Lauwitz: Männer, ihr wollt Frauen besser behandeln? Fangt mit dieser Liste an!. ZEIT Online, 17.10.2017. https://blog.zeit.de/teilchen/2017/10/17/sexismus-frauen-maenner-liste-guardian/
  8. (2017-10-17) Vanessa Vu: Opfer? Das sind doch die anderen. ZEIT Online, 17.10.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-10/h ... ansicht
  9. (2017-10-17) (anonym): "Wenn die Frau schön ist, dann kann man das doch auch sagen, oder?". ZEIT Online, 17.10.2017. http://www.zeit.de/arbeit/2017-10/sexismus-job-beruf-sa ... ansicht
  10. (2017-10-18) Christian Gesellmann: Ich auch. ZEIT Online, 18.10.2017. http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-10/sexuelle- ... ansicht
  11. (2017-10-18) Khuê Pham, Paul Middelhoff, Lea Frehse, Gero von Randow, Laura Cwiertnia: Ich auch? Ich auch!. ZEIT Online, 18.10.2017. http://www.zeit.de/2017/43/metoo-sexismus-uebergriffe-k ... ansicht
  12. (2017-10-18) Iris Radisch: Wie in einem schlechten Film. ZEIT Online, 18.10.2017. http://www.zeit.de/2017/43/sexismus-medien-hollywood-harvey-weinstein
  13. (2017-10-18) Chef der Amazon Studios tritt nach Belästigungsvorwürfen zurück. ZEIT Online, 18.10.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-10/r ... stigung
  14. (2017-10-19) Barbara Schweizerhof: Walk of Shame. ZEIT Online, 19.10.2017. http://www.zeit.de/kultur/film/2017-10/harvey-weinstein ... ansicht
  15. (2017-10-20) Juliane Frisse: Was passiert, wenn eine Frau sich wehrt?. 20.10.2017. http://www.zeit.de/arbeit/2017-10/sexuelle-belaestigung ... ollegen
  16. (2017-10-20) Fabian Scheler: Was Männer nur selten fragen. ZEIT Online, 20.10.2017. http://www.zeit.de/politik/2017-10/nachrichtenpodcast-was-jetzt-20-oktober-17
  17. (2017-10-22) Georg Seeßlen: Dr. Harvey & Mr. Weinstein. ZEIT Online, 22.10.2017. http://www.zeit.de/kultur/film/2017-10/sexismus-hollywo ... ansicht
  18. (2017-10-22) Nahles und Barley kritisieren Sexismus im Politikalltag. ZEIT Online, 22.10.2017. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-10/metoo-se ... -nahles
  19. (2017-10-22) Andrea Nahles kritisiert Machos in der Politik. ZEIT Online, 22.10.2017. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-10/sexismus ... raktion
  20. (2017-10-23) Heike-Melba Fendel: Schlimm - aber sexy!. ZEIT Online, 23.10.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-10/sexismus-film-schausp ... ansicht
  21. (2017-10-23) Berichte über schwere sexuelle Belästigung im EU-Parlament. ZEIT Online, 23.10.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-10/eu-abgeordnete- ... rlament
  22. (2017-10-25) Nadine Ahr, Heike Buchter, Amrai Coen, Lilith Grull, Kerstin Kohlenberg, Nicola Meier, Katja Nicodemus, Eva C. Schweitzer, Wolfgang Uchatius, Stefan Willeke, Fritz Zimmermann: Die Macht des Dinosauriers. ZEIT Online, 25.10.2017. http://www.zeit.de/2017/44/harvey-weinstein-sexuelle-be ... ansicht
  23. (2017-10-25) Thomas Fischer: Ich auch! Ich auch!. DIE ZEIT, 25.10.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-10/metoo-sexismus- ... ansicht
  24. (2017-10-25) Simone Gaul: Wenn Frauen sich wehren. ZEIT Online, 25.10.2017. http://www.zeit.de/politik/2017-10/nachrichtenpodcast-was-jetzt-25-oktober-17
  25. (2017-10-25) Tomasz Kurianowicz: Der verunsicherte Mann. ZEIT Online, 25.10.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-10/sexismus-maenner-femi ... ansicht
  26. (2017-10-25) Susanne Mayer: Wo bleibt Ben Hur?. ZEIT Online, 25.10.2017. http://www.zeit.de/2017/44/sexismus-maenner-harvey-weinstein/komplettansicht
  27. (2017-10-25) Iris Radisch: Auf dunklen Ledersofas. ZEIT Online, 25.10.2017. http://www.zeit.de/2017/44/sexismus-medien-hamburg-zeit-verlag/komplettansicht
  28. (2017-10-26) Jana Weiss: Höflichkeit ist kein Sexismus. ZEIT Online, 26.10.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-10/diskriminierung-sexis ... ansicht
  29. (2017-10-26) Sexismusvorwürfe gegen Ex-Präsident Bush. ZEIT Online, 26.10.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-10/s ... ldigung
  30. (2017-10-27) Simone Gaul: Warum #MeToo verunsichert. ZEIT Online, 27.10.2017. http://www.zeit.de/politik/2017-10/nachrichtenpodcast-was-jetzt-27-oktober-17
  31. (2017-10-28) Mareike Nieberding: Bist du dabei?. ZEIT Online, 28.10.2017. http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-10/sexismus-metoo-maenner-debatte
  32. (2017-10-28) Lars Weisbrod: Regelt den Verkehr!. ZEIT Online, 28.10.2017. http://www.zeit.de/2017/44/sexismus-metoo-sexuelle-belaestigung/komplettansicht
  33. (2017-10-28) Fast jede zweite Frau betroffen. ZEIT Online, 28.10.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-10/s ... umfrage
  34. (2017-10-30) Sabine Kray: Raus aus dem Opferstatus. ZEIT Online, 30.10.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-10/metoo-solidaritaet-ge ... ansicht
  35. (2017-10-30) Harald Martenstein: Über Sexismus und das Ende der Kunst. ZEIT Online, 30.10.2017. http://www.zeit.de/zeit-magazin/2017/44/harald-martenst ... instein
  36. (2017-10-31) Lena Vöcklinghaus: Die Beschwerdefalle. ZEIT Online, 31.10.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-10/sexismus-sexuelle-bel ... ansicht
  37. (2017-11-01) Antonia Baum: #MeToo. ZEIT Online, 01.11.2017. http://www.zeit.de/2017/45/sexismus-metoo-debatte-medien-system/komplettansicht
  38. (2017-11-01) Josef Joffe: Schuldig! Sofort!. ZEIT Online, 01.11.2017. http://www.zeit.de/2017/45/sexuelle-belaestigung-prozes ... ansicht
  39. (2017-11-01) Marie Schmidt: Und jetzt auch noch Kevin Spacey. ZEIT Online, 01.11.2017. http://www.zeit.de/2017/45/metoo-sexuelle-uebergriffe-m ... ansicht
  40. (2017-11-03) Hanna Jacobs: Warum gibt es in der Kirche kein #metoo?. ZEIT Online, 03.11.2017. http://www.zeit.de/2017/45/kirche-sexuelle-uebergriffig ... ansicht
  41. (2017-11-03) Volker Schlöndorff verteidigt Dustin Hoffman. ZEIT Online, 03.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/film/2017-11/sexismus-hollywo ... endorff
  42. (2017-11-03) Vorwürfe gegen Kevin Spacey häufen sich. ZEIT Online, 03.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/sexuelle-belaestigung ... rwuerfe
  43. (2017-11-06) Britischer Abgeordneter wirft Parteikollegen Belästigung vor. ZEIT Online, 06.11.2017. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/sexuelle-bel ... tannien
  44. (2017-11-07) Gerhard Midding: Kann man Künstler und Mensch trennen?. ZEIT Online, 07.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/film/2017-11/kevin-spacey-sch ... ansicht
  45. (2017-11-07) Leonie Seifert: "Rate mal, was ich gerne mit dir machen würde!". 07.11.2017. http://www.zeit.de/arbeit/2017-11/sexuelle-belaestigung-arbeitsplatz-leserinnen
  46. (2017-11-07) Weinstein soll Schauspielerinnen ausspioniert haben lassen. ZEIT Online, 07.11.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/h ... -yorker
  47. (2017-11-07) Was ist Ihnen passiert?. ZEIT Online, 07.11.2017. http://www.zeit.de/arbeit/2017-11/sexismus-arbeitsplatz-umfrage-leser
  48. (2017-11-07) Parteichefs vereinbaren Beschwerdestelle für sexuelle Übergriffe. ZEIT Online, 07.11.2017. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/grossbritann ... rfahren
  49. (2017-11-08) Volker Schlöndorff: Dieses gefährliche Gewerbe. ZEIT Online, 08.11.2017. http://www.zeit.de/2017/46/filmindustrie-sexuelle-belae ... ansicht
  50. (2017-11-08) Adam Soboczynski: Überreizte Debatte. ZEIT Online, 08.11.2017. http://www.zeit.de/2017/46/sexismus-metoo-sexuelle-gewalt-debatte
  51. (2017-11-09) Me too? Wie die Sexismus-Debatte Männer umtreibt. ZEIT Online, 09.11.2017. http://www.zeit.de/news/2017-11/09/gesellschaft-me-too- ... 9122003
  52. (2017-11-10) Thomas Fischer: Mr. Spacey und wir. DIE ZEIT, 10.11.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-11/sexismus-debatt ... ansicht
  53. (2017-11-10) Alina Oehler: Das kannst du doch spülend. ZEIT Online, 10.11.2017. http://www.zeit.de/2017/46/metoo-brief-antwort-kolumne-oehler/komplettansicht
  54. (2017-11-10) Gero von Randow: #MeToo, Ramadan!. ZEIT Online, 10.11.2018. http://www.zeit.de/2017/46/sexuelle-gewalt-tariq-ramada ... ansicht
  55. (2017-11-10) Staatsanwaltschaft von Los Angeles setzt Sonderermittler ein. ZEIT Online, 10.11.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/s ... -ck-c-k
  56. (2017-11-11) Vanessa Vu: Party gegen das Patriarchat. ZEIT Online, 11.11.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/f ... ansicht
  57. (2017-11-12) Barbara Kuchler: #OhneMich. ZEIT Online, 12.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/sexismus-metoo-sexuel ... ansicht
  58. (2017-11-13) Anant Agarwala, Anna-Lena Scholz: Macht Schluss damit. ZEIT Online, 13.11.2017. http://www.zeit.de/2017/46/machtmissbrauch-wissenschaft ... ansicht
  59. (2017-11-13) Adrian Daub: Das verreckte Lachen. ZEIT Online, 13.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/film/2017-11/sexuelle-uebergr ... ansicht
  60. (2017-11-13) Joachim Riedl: Sein letzter Auftritt. ZEIT Online, 13.11.2017. http://www.zeit.de/2017/46/peter-pilz-oesterreich-innen ... ansicht
  61. (2017-11-13) Hunderte auf #MeToo-Protestmarsch in Hollywood. ZEIT Online, 13.11.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/s ... llywood
  62. (2017-11-13) Verona Pooth: Habe auch Sexismus erlebt. ZEIT Online, 13.11.2017. http://www.zeit.de/news/2017-11/13/leute-verona-pooth-h ... 3120804
  63. (2017-11-14) Jana Hensel: Lachen als Geste der Demütigung. ZEIT Online, 14.11.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/s ... ansicht
  64. (2017-11-14) Oliver Kaever: Fikken! Fikken! Fikken!. ZEIT Online, 14.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/film/2017-11/fikkefuchs-film- ... ansicht
  65. (2017-11-14) Jan Zielonka: Am Rande des Zusammenbruchs. ZEIT Online, 14.11.2017. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/grossbritann ... exismus
  66. (2017-11-15) Josef Joffe: Stalin im Studio. ZEIT Online, 15.11.2017. http://www.zeit.de/2017/47/sexismus-hollywood-kevin-spacey-zeitgeist
  67. (2017-11-15) Mely Kiyak : Willkommensbambi und Gebärmuttermedaille. ZEIT Online, 15.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/preis-der-nationalgal ... ansicht
  68. (2017-11-15) Katja Nicodemus: Rache am Bild. ZEIT Online, 15.11.2017. http://www.zeit.de/2017/47/sexismus-filmindustrie-kevin-spacey/komplettansicht
  69. (2017-11-15) Sabine Rückert: Der Sexismus-Talk. ZEIT Online, 15.11.2017. http://www.zeit.de/2017/47/anne-will-metoo-sexismus-feminismus/komplettansicht
  70. (2017-11-15) Thorsten Schröder: Für Bannons Mann wird es eng. ZEIT Online, 15.11.2017. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/roy-moore-se ... r-metoo
  71. (2017-11-15) Lassen Sie das!. ZEIT Online, 15.11.2017. http://www.zeit.de/arbeit/2017-10/sexistische-sprueche-sexismus-reaktion
  72. (2017-11-15) Jede vierte Firma erhält Beschwerden über sexuelle Belästigung. ZEIT Online, 15.11.2017. http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-11/fraue ... schland
  73. (2017-11-15) US-Repräsentantenhaus führt Antibelästigungstraining ein. ZEIT Online, 15.11.2017. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/sexuelle-ueb ... en-haus
  74. (2017-11-16) Carolin Würfel: Wir wissen es. ZEIT Online, 16.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/sexismus-kulturszene- ... ansicht
  75. (2017-11-16) Moderatorin wirft US-Senator Belästigung vor. ZEIT Online, 16.11.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/a ... stigung
  76. (2017-11-16) Neue Anschuldigungen gegen Kevin Spacey. ZEIT Online, 16.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/kevin-spacey-london-a ... old-vic
  77. (2017-11-17) Christina Rietz: Rettet den Flirt!. ZEIT Online, 17.11.2017. http://www.zeit.de/2017/47/flirt-kommunikation-maenner- ... ansicht
  78. (2017-11-18) Lisa Nienhaus: "Ich bin nicht dein Schatz". ZEIT Online, 18.11.2017. http://www.zeit.de/2017/47/caroline-kebkus-sexismus-arbeitsplatz/komplettansicht
  79. (2017-11-18) Sabine Rückert: Soll das Journalismus sein?. ZEIT Online, 18.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/sexuelle-belaestigung ... ansicht
  80. (2017-11-20) Eva Biringer: Wir sind doch nicht alle nur Opfer. ZEIT Online, 20.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/sexismus-frauen-opfer-taeter/komplettansicht
  81. (2017-11-20) Susan Djahangard: Achtung, hier ist Schluss!. ZEIT Online, 20.11.2017. http://www.zeit.de/2017/47/sexuelle-belaestigung-untern ... ansicht
  82. (2017-11-22) Ursula März: Wieso machtlos? Wieso Opfer?. ZEIT Online, 22.11.2017. http://www.zeit.de/2017/48/sexismus-frauen-opfer-patria ... ansicht
  83. (2017-11-22) Marie Schmidt: Er etwa nicht?. ZEIT Online, 22.11.2017. http://www.zeit.de/2017/48/lena-dunham-metoo-feminismus/komplettansicht
  84. (2017-11-22) Trump spielt Vorwürfe gegen Roy Moore herunter. ZEIT Online, 22.11.2018. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/vorwuerfe-se ... d-trump
  85. (2017-11-24) Claudia Steinberg: "Frauenfeindlichkeit hat eine soziale Funktion". ZEIT Online, 24.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/sexismus-frauenfeinli ... ansicht
  86. (2017-11-27) Nastaran Nawras: Schade, dass du nur eine Frau bist. ZEIT Online, 27.11.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-11/sexismus-deutsc ... ansicht
  87. (2017-11-27) Antje Schrupp: Lasst uns uneinig bleiben!. ZEIT Online, 27.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/feminismus-sexismus-a ... ansicht
  88. (2017-11-28) Barbara Kuchler: Ungeschminkte Wahrheiten. ZEIT Online, 28.11.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/aussehen-frauen-maenn ... ansicht
  89. (2017-11-29) Jens Jessen: Flirt mit dem Stalinismus. ZEIT Online, 29.11.2017. http://www.zeit.de/2017/49/jakob-augstein-metoo-revolution/komplettansicht
  90. (2017-12-01) Mara Feßmann: "Jetzt bin ich mal mutig. Mutig, wie so viele Frauen momentan mutig sind auf der ganzen Welt. Ich stehe auf euren Schultern. Ich danke euch!". ZEIT Online, 01.12.2017. http://www.zeit.de/2017/49/churchtoo-kirche-sexismus-uebergriffe/komplettansicht
  91. (2017-12-01) Simone Rosa Miller: Es wird frostig. ZEIT Online, 01.12.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-11/soziales-klima-debatt ... ansicht
  92. (2017-12-01) Der Kampf um die besten Plätze. ZEIT Online, 01.12.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-12/sexismus-abgeordnete-bundestag
  93. (2017-12-03) Hannes Schrader: Ich bin ein Mann. Wie werde ich Feminist?. ZEIT Online, 03.12.2017. http://www.zeit.de/campus/2017-12/feminist-mann-maennli ... ansicht
  94. (2017-12-03) Cigdem Toprak: Geschminkte Augen gelten als Zeichen von Inkompetenz. ZEIT Online, 03.12.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/g ... ansicht
  95. (2017-12-05) Thomas Fischer: Im Medienrausch der Sexismus-Debatte. ZEIT Nr. 42/2017, 05.12.2017. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-12/s ... ansicht
  96. (2017-12-05) Dienstältester US-Abgeordneter tritt nach Belästigungsvorwürfen zurück. ZEIT Online, 05.12.2018. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-12/john-conyers ... cktritt
  97. (2017-12-06) Iris Radisch: "Ich liebe Alphamänner". ZEIT Online, 06.12.2017. http://www.zeit.de/2017/51/carla-bruni-saengerin-sexism ... ansicht
  98. (2017-12-06) Sechs Frauen reichen Sammelklage gegen Weinstein ein. ZEIT Online, 06.12.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-12/s ... ereicht
  99. (2017-12-07) Christine Lemke-Matwey: Genie entschuldigt nichts. ZEIT Online, 07.12.2017. http://www.zeit.de/2017/51/james-levine-dirigent-missbr ... ansicht
  100. (2017-12-07) Belästigungsvorwürfen zurück. ZEIT Online, 07.12.2017. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-12/al-franken-r ... stigung
  101. (2017-12-08) Lena Gorelik: Warum ich froh bin, keine Tochter zu haben. ZEIT Online, 08.12.2017. http://www.zeit.de/freitext/2017/12/08/sexismus-erziehung-gorelik
  102. (2017-12-11) Harald Martenstein: Über vertraglich geregelten Sex. ZEIT Online, 11.12.2017. http://www.zeit.de/zeit-magazin/2017/51/harald-martenstein-sex-vertrag
  103. (2017-12-13) Hanno Rauterberg: Ein Mann köpft eine Frau. ZEIT Online, 13.12.2017. http://www.zeit.de/2017/52/sexismus-kunst-zensur-meetoo/komplettansicht
  104. (2017-12-13) Als einzige Frau in der Werkstatt. ZEIT Online, 13.12.2017. http://www.zeit.de/arbeit/2017-12/industriemechanikerin ... ansicht
  105. (2017-12-14) Christina Felschen, Wiebke Nauhauser, Rieke Havertz, Simone Gaul, Mathias Peer, Heiko Reusch, Fabian Scheler, Frederic Spohr: Mach's gut, 2017. ZEIT Online, 14.12.2017. http://www.zeit.de/politik/2017-12/nachrichtenpodcast-was-jetzt-14-dezember-17
  106. (2017-12-14) "Harvey Weinstein war auch mein Monster". ZEIT Online, 14.12.2017. http://www.zeit.de/kultur/film/2017-12/salma-hayek-harv ... llywood
  107. (2017-12-18) Anita Fetz: Ihr müsst auch kämpfen!. ZEIT Online, 18.12.2017. http://www.zeit.de/2017/52/junge-frauen-aufruf-kampf-kolumne-fetz
  108. (2017-12-18) Harald Martenstein: Über die Unschuld der Kunst. ZEIT Online, 18.12.2017. http://www.zeit.de/zeit-magazin/2017/52/harald-martenst ... ansicht
  109. (2017-12-19) Bianca Jankovska: Bitte lächeln. ZEIT Online, 19.12.2017. http://www.zeit.de/arbeit/2017-12/sexismus-emotional-la ... ansicht
  110. (2017-12-20) Vera Görgen: Vom Sandkasten in den Beautysalon. ZEIT Online, 20.12.2017. http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-12/spielzeug ... ansicht
  111. (2017-12-20) Britischer Vizepremierminister tritt zurück. ZEIT Online, 20.12.2017. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-12/grossbritann ... ografie
  112. (2017-12-21) Birte Carolin Sebastian: Wir alle wollen gesehen werden. ZEIT Online, 21.12.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-12/sexismus-filmbranche- ... ansicht
  113. (2017-12-23) Christian Bangel, Marcus Gatzke, Ludwig Greven, Tina Groll, Tobias Haberkorn, Rieke Havertz, David Hugendick, Tomasz Kurianowicz, Ann-Kristin Tlusty, Rabea Weihser: Reden über #MeToo. ZEIT Online, 23.12.2017. http://www.zeit.de/kultur/2017-12/sexismusdebatte-metoo ... ansicht
  114. (2017-12-26) Marietta Steinhart: 2017 war Weinstein, aber auch Wonder Woman. ZEIT Online, 26.12.2017. http://www.zeit.de/kultur/film/2017-12/filmindustrie-ho ... ansicht
  115. (2017-12-27) Iris Radisch: Über den korrekten wechselseitigen Gebrauch der Geschlechtsorgane. ZEIT Online, 27.12.2017. http://www.zeit.de/2018/01/sexismus-metoo-debatte-sexua ... ansicht
  116. (2017-12-28) Sascha Chaimowicz: Die Fotografin Viviane Sassen .... ZEIT Online, 28.12.2017. http://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/01/viviane-sassen- ... ur-mode
  117. (2018-01-03) Antonia Baum: Ordnung. ZEIT Online, 03.01.2018. http://www.zeit.de/2018/02/paarbeziehungen-gender-rollenverteilung-neurose
  118. (2018-01-03) Lars Weisbrod, Susanne Mayer: Das ärgerliche Geschlecht. ZEIT Online, 03.01.2018. http://www.zeit.de/2018/02/maenner-2018-geschlecht-pro-contra
  119. (2018-01-03) Frauen werfen Dieter Wedel sexuelle Übergriffe vor, er dementiert. ZEIT Online, 03.01.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/s ... gisseur
  120. (2018-01-08) Carmen Böker: Wie elegant kann stummer Protest sein?. ZEIT Online, 08.01.2018. http://www.zeit.de/zeit-magazin/mode-design/2018-01/gol ... ansicht
  121. (2018-01-08) Tobias Dorfer: Und hier sind alle männlichen Nominierten. ZEIT Online, 08.01.2018. https://blog.zeit.de/teilchen/2018/01/08/golden-globes- ... ortman/
  122. (2018-01-08) Marietta Steinhart: Protest und Pathos. ZEIT Online, 08.01.2018. http://www.zeit.de/kultur/film/2018-01/golden-globes-me ... ansicht
  123. (2018-01-09) Simone Gaul: Nach #MeToo kommt jetzt #TimesUp. ZEIT Online, 09.01.2018. http://www.zeit.de/politik/2018-01/nachrichtenpodcast-was-jetzt-9-januar-18
  124. (2018-01-09) Catherine Deneuve wirbt für "Freiheit, lästig zu sein". ZEIT Online, 09.01.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/m ... exismus
  125. (2018-01-13) Susanne Mayer: Wer wir sind, wo wir stehen. ZEIT Online, 10.01.2018. http://www.zeit.de/2018/03/metoo-debatte-maenner-macht- ... ansicht
  126. (2018-01-14) Models werfen Starfotografen sexuelle Belästigung vor. ZEIT Online, 14.01.2018. http://www.zeit.de/kultur/2018-01/metoo-sexismus-vorwue ... e-weber
  127. (2018-01-15) Catherine Deneuve entschuldigt sich bei Opfern sexueller Gewalt. ZEIT Online, 15.01.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/m ... ldigung
  128. (2018-01-16) Simone Biles wirft Ex-Teamarzt sexuellen Missbrauch vor. ZEIT Online, 16.01.2018. http://www.zeit.de/sport/2018-01/metoo-simone-biles-tea ... ansicht
  129. (2018-01-17) Pascale Hugues: Die Deutschen können nicht flirten. ZEIT Online, 17.01.2018. http://www.zeit.de/2018/04/franzoesinnen-flirten-deutsc ... ansicht
  130. (2018-01-17) Stephan Lebert: "Rückgrat, meine Herren!". ZEIT Online, 17.01.2018. http://www.zeit.de/2018/04/iris-berben-metoo-dieter-wed ... ansicht
  131. (2018-01-17) Iris Berben berichtet von Schikane durch Dieter Wedel. ZEIT Online, 17.01.2018. http://www.zeit.de/kultur/film/2018-01/metoo-debatte-de ... r-wedel
  132. (2018-01-19) Eike Kühl: Alexa ist nicht mehr deine Schlampe. ZEIT Online, 19.01.2018. http://www.zeit.de/digital/internet/2018-01/sprachassis ... ansicht
  133. (2018-01-19) Paul B. Preciado: Gegen das Ancien Régime der Sexualität. ZEIT Online, 19.01.2018. http://www.zeit.de/kultur/2018-01/metoo-heterosexualita ... ansicht
  134. (2018-01-19) UN-Mitarbeiterinnen berichten von sexuellen Übergriffen. ZEIT Online, 19.01.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/v ... h-metoo
  135. (2018-01-20) Tomasz Kurianowicz: Schlechter Sex ist kein Verbrechen. ZEIT Online, 20.01.2018. http://www.zeit.de/kultur/2018-01/aziz-ansari-metoo-sex ... ansicht
  136. (2018-01-23) Michèle Loetzner: Wenn ich Sie wäre, würde ich mich auch scheiße finden. ZEIT Online, 23.01.2018. http://www.zeit.de/arbeit/2017-12/sexismus-pay-gap-ungl ... ansicht
  137. (2018-01-24) Tomasz Kurianowicz: Diese Kunst soll weg. ZEIT Online, 24.01.2018. http://www.zeit.de/kultur/literatur/2018-01/gedicht-eug ... mmentar
  138. (2018-01-24) Anna-Lena Scholz: "Frauen müssen wir besonders umwerben". ZEIT Online, 24.01.2018. http://www.zeit.de/2018/04/max-planck-gesellschaft-frau ... identin
  139. (2018-01-24) Neue Vorwürfe gegen Dieter Wedel. ZEIT Online, 24.01.2018. http://www.zeit.de/kultur/film/2018-01/sexualdelikte-di ... ltigung
  140. (2018-01-26) Christina Baniotopoulou: Sex bleibt ein Fragezeichen. ZEIT Online, 26.01.2018. http://www.zeit.de/kultur/2018-01/catherine-deneuve-fem ... ansicht
  141. (2018-01-27) Junge Politikerinnen klagen über sexuelle Belästigungen. ZEIT Online, 27.01.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/p ... on-post
  142. (2018-01-29) Annika Joeres: Sexisten müssen zahlen. ZEIT Online, 29.01.2018. http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-01/metoo-anti-s ... ansicht
  143. (2018-01-29) Stefanie Lohaus: Die Blumen von gestern. ZEIT Online, 29.01.2018. http://www.zeit.de/kultur/2018-01/alice-salomon-hochsch ... ansicht
  144. (2018-01-31) Sophie Atkinson: Ist dein Arbeitsplatz sexistisch? Eine Checkliste. ZEIT Online, 31.01.2018. http://www.zeit.de/arbeit/2018-01/sexismus-arbeitsplatz ... ansicht
  145. (2018-01-31) Ijoma Mangold, Christine Lemke-Matwey, Katja Nicodemus, Sabine Rückert, Iris Radisch: Bewundert und verachtet. ZEIT Online, 31.01.2018. http://www.zeit.de/2018/06/kunst-verbrechen-maenner-ber ... ansicht
  146. (2018-01-31) Katja Nicodemus: "Er wollte mich bestrafen". ZEIT Online, 31.01.2018. http://www.zeit.de/2018/06/tippi-hedren-alfred-hitchcoc ... ansicht
  147. (2018-01-31) Caroline Rosales: Die ewige Missgunst. ZEIT Online, 31.01.2018. http://www.zeit.de/kultur/2018-01/gleichberechtigung-me ... ansicht
  148. (2018-02-01) Sat.1 leitet Untersuchungen im Fall Dieter Wedel ein. ZEIT Online, 01.02.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-02/m ... ruefung
  149. (2018-02-04) Jörg Böckem: Whitney Wolfe - "Der Hass und die Verachtung verfolgten mich bis in meine Träume". ZEIT Online, 04.02.2018. http://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/06/whitney-wolfe-t ... ansicht
  150. (2018-02-04) Uma Thurman wirft Weinstein sexuelle Gewalt vor. ZEIT Online, 04.02.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/2018-02/uma-thurman-vor ... sbrauch
  151. (2018-02-07) Peter Kümmel: Macht und Scham. ZEIT Online, 07.02.2018. http://www.zeit.de/2018/07/burgtheater-metoo-matthias-hartmann/komplettansicht
  152. (2018-02-08) Sexuelle Belästigung im britischen Parlament weitverbreitet. ZEIT Online, 08.02.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-02/e ... -studie
  153. (2018-02-11) Carolin Würfel: "Ich bin schön". ZEIT Online, 11.02.2018. http://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/07/plus-size-model ... ansicht
  154. (2018-02-12) Harald Martenstein: Über Vorwürfe und Unpersonen. ZEIT Online, 12.02.2018. http://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/07/harald-martenst ... zierung
  155. (2018-02-12) Mareike Nieberding: Behaltet eure Namen. ZEIT Online, 2018. http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2018-01/hochzeit- ... r-metoo
  156. (2018-02-12) Tillmann Prüfer: Die Patronin. ZEIT Online, 12.02.2018. http://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/07/angela-missoni- ... wechsel
  157. (2018-02-12) Verkauf von Weinstein-Filmstudios geplatzt. ZEIT Online, 12.02.2018. http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-02/new-y ... eplatzt
  158. (2018-02-12) New York verklagt Harvey Weinstein. ZEIT Online, 12.02.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-02/b ... instein
  159. (2018-02-14) Heike-Melba Fendel: "Das herrschende Schönheitsideal macht Frauen zur Puppe". ZEIT Online, 14.02.2018. http://www.zeit.de/kultur/film/2018-02/nobodysdoll-sexi ... ansicht
  160. (2018-02-14) Katja Nicodemus: "Es gruselt mich". ZEIT Online, 14.02.2018. http://www.zeit.de/2018/08/guenter-rohrbach-filmbranche ... ansicht
  161. (2018-02-14) Sarah Schaschek: Was wird jetzt mit dem Sex im Film?. ZEIT Online, 14.02.2018. http://www.zeit.de/kultur/film/2018-02/sexszenen-film-k ... ansicht
  162. (2018-02-15) Carmen Böker: Mehr als Pussy Power. ZEIT Online, 15.02.2018. http://www.zeit.de/zeit-magazin/mode-design/2018-02/new ... politik
  163. (2018-02-20) Dirk Peitz: "Das Theater ist ein radikal sozialer Ort". ZEIT Online, 20.02.2018. http://www.zeit.de/kultur/2018-02/ulrich-khuon-deutsche ... ansicht
  164. (2018-02-21) Marie Schmidt: Hört die Signale!. ZEIT Online, 21.02.2018. http://www.zeit.de/2018/09/metoo-bewegung-arbeitsmarkt- ... ansicht
  165. (2018-02-26) Weinstein Company kündigt Insolvenz an. ZEIT Online, 26.02.2018. http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-02/weins ... n-firma
  166. (2018-02-28) Arno Frank: Rettet den Bademantel!. ZEIT Online, 28.02.2018. http://www.zeit.de/2018/10/metoo-bademantel-kleidung-po ... ansicht
  167. (2018-02-28) Katja Nicodemus: Meine Brust heißt Gusti. ZEIT Online, 28.02.2018. http://www.zeit.de/2018/10/touch-me-not-berlinale-golde ... ansicht
  168. (2018-03-01) Wenke Husmann: Verführt Macht zum Sex?. ZEIT Online, 01.03.2018. http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2018-02/sexualita ... ansicht
  169. (2018-03-01) Mounia Meiborg: Tauwetter in der Arktis. ZEIT Online, 01.03.2018. http://www.zeit.de/politik/2018-02/nachrichtenpodcast-w ... ansicht
  170. (2018-03-01) Thomas Schmoll: "Wir leben in einer Welt der Verbote und Tabuisierungen". ZEIT Online, 01.03.2018. http://www.zeit.de/kultur/kunst/2018-02/kunstfreiheit-m ... ansicht
  171. (2018-03-02) Juliane Frisse: Berufsrisiko Hand am Hintern. ZEIT Online, 02.03.2018. http://www.zeit.de/arbeit/2018-02/sexuelle-belaestigung ... ansicht
  172. (2018-03-02) Weinstein-Company wird doch verkauft. ZEIT Online, 02.03.2018. http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-03/harvey-weinstein- ... ansicht
  173. (2018-03-03) #MeToo-Bewegung auch beim französischen Filmpreis César. ZEIT Online, 03.03.2018. http://www.zeit.de/kultur/film/2018-03/paris-filmpreis- ... 120-bpm
  174. (2018-03-04) Dirk Peitz: "Frauen werden nicht dafür gefeiert, was sie sagen oder tun". ZEIT Online, 04.03.2018. http://www.zeit.de/kultur/film/2018-02/jessica-chastain ... ansicht
  175. (2018-03-05) Wenke Husmann: Bleibt alles anders. ZEIT Online, 05.03.2018. http://www.zeit.de/kultur/film/2018-03/oscars-2018-prei ... k-metoo
  176. (2018-03-05) Barbara Schweizerhof: Die Unerschrockene. ZEIT Online, 05.03.2018. http://www.zeit.de/kultur/film/2018-03/frances-mcdorman ... ansicht
  177. (2018-03-07) Wie streiten Sie seit #MeToo?. ZEIT Online, 07.03.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-03/i ... debatte
  178. (2018-03-08) Lukas Hermsmeier: Die Angst riecht gut, sie riecht nach Veränderung. ZEIT Online, 08.03.2018. http://www.zeit.de/kultur/2018-03/sexismus-weltfrauenta ... ansicht
  179. (2018-03-08) Ursula März: Die Faust in der Tasche. DIE ZEIT, Heft Nr. 11/2018 / Feuilleton, wiederveröffentlicht auf ZEIT Online am 07.03.2018, 08.03.2018. http://www.zeit.de/2018/11/metoo-maenner-schweigen-zurueckhaltung
  180. (2018-03-08) Katharina Schuler: "Die junge Frau Baerbock verhandelt Europa". ZEIT Online, 08.03.2018. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-03/gruenen- ... ansicht
  181. (2018-03-08) So ungleich ist Deutschland. ZEIT Online, 08.03.2018. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-03/w ... -rechte
  182. (2018-03-09) Tomasz Kurianowicz: Nicht Zensur, sondern Kritik. ZEIT Online, 09.03.2018. http://www.zeit.de/kultur/2018-03/sexismus-kunst-femini ... ansicht


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