Inhalt

Einstiegslektüre:

* Maskulismus in zwei Minuten
* Kernthemen und -Forderungen
* Maskulismus für Anfängerinnen

"Maskulismus die radikale Ansicht,
daß Männer keine Schweine sind,
sondern Menschen."

Hauptthemen:

* Maskulismus
* Feminismus und feministische Politik
* Gender-Studies und feministische Theorie
* Feministische Rhetorik und Kampfbegriffe
* Medien und feministische Propaganda

Sitemap Stichwortverzeichnis


Aktuelles:
2018-07-11: Gender Empathy Gap Day - Tag der Geschlechter-Empathielücke
2018-06-22: neue Seite Kampfbegriff "Diversität" (inkl. einem Vergleich mit Identitätspolitik)
2018-06-01: neu: umfangreiches Stichwortverzeichnis
2018-05-05: neue Seite über weibliche intrasexuelle Konkurrenz, in memoriam YeyoZa, dem ehedem bekanntesten Twitterer hierzu.

Samstag, 6. Oktober 2018

Deutsche Presse verschweigt bisher größten Wissenschaftskandal der Gender Studies




Die (Un-) Wissenschaftlichkeit feministischer Gender Studies

Zu den Dauerbrennern der Geschlechterdebatte gehört die Frage, ob die - feministisch dominierten - Gender Studies eine echte Wissenschaft sind oder nur eine Zweckwissenschaft, die beweisen soll, daß die feministische Ideologie alternativlos ist. Die drei Hauptkritikpunkte an den Gender Studies sind: 1. die personelle, strukturelle und inhaltliche Verzahnung mit der feministischen Ideologie, 2. die fehlende thematische und methodische Eingrenzung als Wissenschaft und 3. Übernahme wissenschaftlich unhaltbarer feministischer Dogmen und Wissenschaftstheorien. Unter dem o.g. Link finden sich umfangreiche Materialien, die diese Kritikpunkte belegen.

Aus dem 1. Hauptkritikpunkt und der hegemonialen Machtposition der feministischen Ideologie in unserer Presse folgt indes automatisch, daß eine substantielle Kritik an den Gender Studies in der Mainstream-Presse kaum denkbar ist. Kritik an den Gender Studies ist immer zugleich Kritik am Feminismus, denn beide basieren auf den gleichen feministischen Dogmen, z.B. dem Patriarchatsdogma. In der Mainstream-Presse sind die Gender Studies daher sakrosankt, ein Journalist, der ernsthafte Kritik formulieren würde, hätte seine Karriere damit wahrscheinlich beendet.

Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, daß einer der größten Wissenschaftsskandale der letzten Jahre in unserer Presse bisher totgeschwiegen wird.

Samstag, 29. September 2018

Das mediale Phänomen Svenja Flaßpöhler (und Warum #MeToo in Deutschland gescheitert ist)

Inhaltsübersicht

Merksätze

  1. Die Geschlechterdebatte wird international seit knapp einem Jahr durch die #MeToo-Kampagne dominiert, Anfang Oktober werden reihenweise euphorische Erfolgsberichte erscheinen. Wie schon zahllose frühere feministische Twitter-Kampagnen handelt es sich hier primär um Propaganda feministischer Medien bzw. Parteien mit dem Ziel, mehr politische Macht zu gewinnen, indem Männer moralisch diskreditiert werden und der immerwährende Opferstatus von Frauen in der öffentlichen Meinung fest verankert wird.
  2. In Deutschland ging der Umfang der Propaganda ca. ab April / Mai 2018 deutlich zurück. Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt wurde die vorher in der Geschlechterdebatte kaum bekannte Svenja Flaßpöhler - zumindest im Bildungsfernsehen und vergleichbaren Plattformen - zur prominentesten Person in der #MeToo-Debatte. Bekannt wurde sie insb. durch ihre Kritik an der MeToo-Kampagne und ihr Buch "Die potente Frau", das ein anderes feministisches Selbstverständnis als heute üblich propagiert.
  3. Flaßpöhlers Thesen sind großenteils altbekannt, ihr sehr dünnes Büchlein kann nicht entfernt alle relevanten Aspekte der Geschlechterdebatte abdecken, und ihre Lösungsvorschläge wirken gut gemeint, aber unrealistisch. Vor diesem Hintergrund ist die enorme mediale Resonanz sehr erstaunlich. Plausible Erklärungen sind:

    1. Flaßpöhler hat extrem gute Beziehungen in den Medienbetrieb. Die große Resonanz auf ihre Thesen ist vermutlich großenteils durch ihre mediale Machtposition zu erklären. Der Fall Flaßpöhler dokumentiert unfreiwillig, welche enorme Meinungsbildungsmacht die öffentlich-rechtlichen Medien und Personen in medialen Machtpositionen haben.
    2. Es gibt nichts besseres, unter den Blinden ist der Einäugige König. Die MeToo-Kampagne hat zumindest in Deutschland keine überzeugenderen Ideen bzw. Protagonistinnen zu bieten (s.a. nächsten Punkt).
  4. Man steht vor dem kuriosen Befund, daß Flaßpöhler als eine der bekanntesten Stimmen der MeToo-Kampagne deren zentrales Ziel, den Opferstatus von Frauen zu stärken und mediale Hetzjagden auf Männer zu ermöglichen, frontal angreift. Durch ihre Vision von einer "potenten Frau" macht sie versehentlich deutlich, daß die MeToo-Kampagne selber keine konstruktiven Visionen zu bieten hat, außer noch mehr Haß auf Männer zu schüren, Frauen weiter zu infantilisieren und mehr Macht für feministische Aktivisten zu fordern. An ihrem offiziellen Anspruch, die Geschlechterdebatte neu aufzurollen und wehrlose Frauen gegen den allgegenwärtigen Sexismus zu schützen, ist die MeToo-Kampagne gescheitert.


Einführung

Soziale Probleme werden bekanntlich sozial konstruiert, und bei der sozialen Konstruktion sozialer Probleme spielen die reichweitenstarken Medien eine zentrale Rolle. Das dort vermittelte Bild hat häufig nichts mit der Realität zu tun, sondern hängt vor allem von den ideologischen Interessen der Journalisten, Herausgeber und indirekten Herrscher über die Medien (u.a. Parteien) ab.

Freitag, 27. Juli 2018

#MeTwo - die Empörungsindustrie schiebt neue Kampagne an


Feministische Hashtag-Kampagnen tun zwar so, als seien sie Graswurzelbewegungen, sie sind in Wirklichkeit aber mediale Kampagnen (bzw. Astroturfing). Die #MeToo-Kampagne, die bisher erfolgreichste Kampagne, ist in den letzten 9 Monaten von den einschlägig interessierten feministischen Medien so ziemlich zu Tode geritten worden und langweilt die meisten Leute nur noch. Außerdem haben mit MeToo die Frauen opferstatustechnisch sozusagen eine Monopolstellung erreicht, was anderen Gruppen, die sich ggf. sogar höher auf der Opferstatushierarchie wähnen, kaum gefallen konnte.

Abhilfe schafft die neuste Kampagne, #MeTwo. Hashtags sind zwar extrem wertvolle politische Handelsmarken, fallen aber nicht unter den gesetzlichen Markenschutz. Deswegen wurde hier #MeToo lizenzgeführenfrei plagiiert, und zwar nicht nur der Name, sondern auch gleich die Werbetexte und Aufschreie:
Tausende Menschen mit Migrationshintergrund berichten auf Twitter unter #MeTwo, wie sie im Alltag diskriminiert werden.