Inhalt

Einstiegslektüre:

* Maskulismus in zwei Minuten
* Kernthemen und -Forderungen
* Maskulismus für Anfängerinnen

"Maskulismus die radikale Ansicht,
daß Männer keine Schweine sind,
sondern Menschen."

Hauptthemen:

* Maskulismus
* Feminismus und feministische Politik
* Gender-Studies und feministische Theorie
* Feministische Rhetorik und Kampfbegriffe
* Medien und feministische Propaganda

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Aktuelles:
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2018-05-05: neue Seite über weibliche intrasexuelle Konkurrenz, in memoriam YeyoZa, dem ehedem bekanntesten Twitterer hierzu.

Maskulismus in zwei Minuten




Für ganz Eilige: Maskulismus in zwei Minuten

Was ist überhaupt Maskulismus?

Maskulismus (oder Maskulinismus) ist eine soziale Bewegung, die sich für die Rechte von Männern und für die Gleichberechtigung von Männern einsetzt. Der Begriff ist analog zum bekannteren Begriff Feminismus gebildet, der eine soziale Bewegung bezeichnet, die sich für die Rechte von Frauen und für die Gleichberechtigung von Frauen einsetzt. Zugespitzt und in Anlehnung an eine bekannte feministische Selbstverortung formuliert ist Maskulismus die radikale Ansicht, daß Männer keine Schweine sind, sondern Menschen.

Ist Maskulismus kompliziert?

Die Grundidee ist sehr einfach: es geht um Gerechtigkeit und gleiches Recht für alle. Was nur wenige wissen: nach mehreren Jahrzehnten Staatsfeminismus gibt es Dutzende Gesetze, die Frauen privilegieren bzw. Männer benachteiligen. Die Beseitigung rechtlicher Benachteiligungen von Männern ist daher ein Hauptziel.

Ich habe auch den Begriff Maskulinismus gehört. Ist das etwas anderes als Maskulismus?

Nein. Beide Begriffe werden im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch eher unsauber und für eine ganze Reihe von Bedeutungen eingesetzt. Das gleiche gilt für die Begriffe Maskulist und Maskulinist, also Personen, die sich für die Ziele des Maskulismus einsetzen oder sich explizit als solche bezeichnen.
Auf dieser Seite werden stets die Formen Maskulismus und Maskulist verwendet. Diese Formen entstehen, indem man im Wort "maskulin" die letzten beiden Buchstaben "in" durch "-ismus" bzw. "-ist" ersetzt.

Muß man als Maskulist gegen Frauen sein?

Nein, genauso wenig wie man "als Mann" gegen "die Frauen" ist. Wenn sich der Maskulismus beispielsweise gegen die Genitalverstümmelung von Jungen einsetzt, dann ist man damit nicht generell gegen Frauen. Allerdings hätte man einen ganz klaren Konflikt mit den Müttern, die die Genitalien ihrer Söhne verstümmeln lassen (natürlich auch mit allen anderen Beteiligten).
Man hat allerdings mehr oder weniger zwangsläufig etwas gegen die Frauen, die Teil des sogenannten institutionalisierten Feminismus sind, für die das Geschlechterverhältnis grundsätzlich ein Kampf zweier verfeindeter Klassen, "die Männer" vs. "die Frauen", ist, die Männer als Wurzel allen Übels ansehen und endlich Rache für die "jahrtausendelange Unterdrückung von Frauen" üben wollen. Diese Teile des in Medien und Politik fest etablierten Feminismus streben nach verfassungswidrigen Frauenquoten oder Frauenstatuten wie bei den Grünen, die Männer politisch bzw. juristisch zu Bürgern zweiter Klasse machen.

Kann man auch als Frau Maskulist sein?

Natürlich, gerne. Es gibt sogar ziemlich viele Frauen, die sich für die Rechte von Männern einsetzen. Umgekehrt setzen sich viele Männer für die Rechte von Frauen ein, beispielsweise dürften fast alle Männer gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen sein.

Gibt es so etwas wie den Papst oder die Parteiführung, die klipp und klar sagt, wofür und wogegen der Maskulismus ist?

Nein. Das ist so ähnlich wie bei der Umweltschutzbewegung bzw. beim Thema Umweltschutz: das geht quer durch alle Parteien und Bevölkerungsschichten, wird vielfach vermengt mit benachbarten Themen, führt im Detail sogar zu Widersprüchen zwischen verschiedenen Untergruppierungen.

OK, klingt alles ganz interessant, was sollte ich als nächstes lesen?

Folgendes hätten wir im Angebot: