Feministische Twitter-Kampagnen

Inhaltsübersicht

Zusammenfassung

Diese Seite stellt einige grundlegende Daten zu ca. 80 feministischen Twitter-Kampagnen zusammen, die in den letzten Jahren stattfanden. Anlaß war die MeToo-Kampagne, die alle bisherigen Kampagnen in den Schatten stellt - der Hashtag #MeToo wurde millionenfach genutzt, die Existenz hunderter Personen wurde oft aufgrund unbewiesener (und falscher) Anschuldigungen zerstört, bisher wurden 7 Menschen in den Suizid getrieben, die Kampagne wurde durch tausende Presseartikel weltweit unterstützt. Die MeToo-Kampagne unterscheidet sich inhaltlich und von ihrer Struktur her nicht wesentlich von Dutzenden früherer Kampagnen. Ohne die Vorarbeit der früheren Kampagnen und die jahrelang dort betriebene feministische Propaganda erscheint der Erfolg der MeToo-Kampagne kaum denkbar, die MeToo-Kampagne ist sozusagen nur die gut sichtbare Spitze eines Eisbergs.

Im ersten Abschnitt werden die wesentlichen Merkmale feministischer Twitter-Kampagnen, die sie von anderen Kampagnen unterscheiden, geklärt. Zentrale Merkmale sind die Unterstützung durch feministische Mainstream-Medien, das Astroturfing und die thematische Ausweitung bzw. Unschärfe.

Einträge zu den einzelnen Kampagnen können am einfachsten über die alphabetische Liste der Kampagnen oder die nach Jahren sortierte Liste gefunden werden.

Weiter werden die verschiedenen Wirkungen der Kampagnen diskutiert, und zwar insb. die Auswirkungen auf:



Merkmale feministischer Twitter-Kampagnen

In den letzten Jahren hat es national und international Dutzende von feministischen Twitter-Kampagnen gegeben, man verliert so langsam die Übersicht. Alle Kampagnen haben folgende gemeinsamen Merkmale (diese waren Kriterien für die Aufnahme in die unten folgende Liste):
  1. klassische feministische Propaganda:
    Sie versuchen, feministische Dogmen im öffentlichen Bewußtsein als unhinterfragbares Allgemeinwissen zu verankern. Fast immer handelt es sich um den Opferstatus von Frauen, entweder ganz allgemein oder auf einen speziellen Aspekt bezogen.
  2. Twitter-Hashtag als Symbol:
    Bekannt werden die Kampagnen über einen Twitter-Hashtag, der die Funktion eines politischen Symbols hat. Insofern kann man sie als Twitter-Kampagnen bezeichnen (auch wenn sie parallel auf anderen Plattformen wie Instagram, Tumblr, Facebook etc. ablaufen). Dieser Hashtag trendet typischerweise für einige Zeit und wird einige 1000 bis Millionen Male benutzt.
  3. feministische Initiatorinnen:
    Typischerweise treten eine oder wenige Frauen als Initiatoren auf, die vom jeweiligen Skandal betroffen sind. Oft sind es schon vorher bekannte feministische Aktivisten, oder diese springen als Unterstützer auf den Zug auf, um ihre moralische Überlegenheit zu demonstrieren (sog. Virtue signalling).
  4. mediale Unterstützung und Astroturfing:
    Die Kampagnen versuchen stets, den Eindruck einer Graswurzelbewegung zu vermitteln, was scheinbar durch die große Zahl der Tweets bestätigt wird (auch wenn nur ein Bruchteil der Tweets die Kampagne tatsächlich unterstützen). Tatsächlich werden aber alle Kampagnen von Beginn an massiv von den (feministischen) Medien und ggf. von feministischen Politikerinnen unterstützt (als Beispiel analysiert ein separater Blogpost die "private" MeToo-Kampagne von ZEIT Online). Ohne diese Unterstützung wären die Kampagnen nicht erfolgreich. Die Initiatoren haben oft schon vorher sehr gute Beziehungen zu den Medien.

    Es handelt sich daher in Wirklichkeit um mediale Kampagnen (bzw. Astroturfing). In einigen Fällen kamen die Kampagnen trotz medialer Unterstützung nicht recht ans laufen, solche Kampagnen sind hier ebenfalls aufgeführt.

  5. thematische Verallgemeinerung:
    Der konkrete Anlaß bzw. Skandal wird nach einer Anfangsphase stark verallgemeinert, danach spielt er praktisch keine Rolle mehr, weil ganz allgemein der Opferstatus von Frauen oder die toxische Männlichkeit beschworen wird. Parallel dazu wird der Kreis der von dem "Skandal" zumindest potentiell betroffenen Frauen ausgeweitet, idealerweise auf jede Frau.
  6. Begriffsausweitung bzw. -Verwirrung:
    Um möglichst viel Resonanz zu erzeugen, wird in vielen Fällen "der Skandal", um den sich die Kampagne dreht, möglichst vage formuliert. In den vielen Fällen wird nach der thematischen Verallgemeinerung irgendeine Form von allgegenwärtigem Sexismus beschworen. Der Begriff Sexismus wurde in den letzten Jahren nicht zuletzt durch gerade diese Kampagnen immer weiter ausgedehnt. Dies u.a., weil in den offenen Plattformen beliebige anonyme Benutzer viele unqualifizierte und unpräzise Beiträge leisten und Begriffsdefinitionen, z.B. von Sexismus oder sexueller Belästigung, nicht auseinanderhalten (können). Im Sinne der feministischen Agenda kann diese Begriffsausweitung bzw. -Verwirrung als erwünscht bzw. Erfolg gelten, weil damit optisch der Skandal vergrößert und mehr politischer Druck zugunsten feministischer Forderungen entsteht. Eine ausgezeichnete Analyse dieses Begriffskriegs (der bis zu regelrechten Lügen reicht) liefert Fischer (2017) am Beispiel der Unterstützerinnen der MeToo-Kampagne.
  7. Wirkung zugunsten feministischer Politikziele
    Die vorstehenden Merkmale betreffen alle den Stil und eher technische Aspekte der Kampagnen. Natürlich werden die Kampagnen nicht um ihrer selbst willen durchgeführt, sondern um bestimmte Wirkungen zu erreichen, insb. feministische Politikziele. Ob diese Wirkungen in relevantem Ausmaß erzielt werden und ob dies geplant war oder nicht, ist zum Teil nur spekulativ zu beantworten und letztlich zweitrangig. Die wichtigsten Wirkungen werden im folgenden Abschnitt dargestellt.


Wirkungen der Kampagnen



Image von Männern und Frauen

Diskreditierung von Männern

Medienpsychologisch werden "die Männer" durch die Kampagnen regelmäßig als Täter und moralisch minderwertig dargestellt, d.h. ob gewollt oder nicht, es handelt sich hier faktisch um Hetzkampagnen gegen Männer bzw. einen klassischen Sexismus gegen Männer.

Die hier wirksame Mechanismus ist ein Klassiker, der schon im Faschismus und anderen totalitären Systemen benutzt wurde, um Haß zu säen (auf Juden, Franzosen usw.) und Kriege vorzubereiten. Diese simple und effektive Methode besteht darin, jeden Tag ausführlich in der Presse über einen ganz konkreten Kriminellen aus der Bevölkerungsgruppe, gegen die man die Allgemeinheit aufstacheln will, zu berichten. In jeder Population findet man einige Promille Kriminelle und Soziopathen. Unter 6 Millionen Juden also mindestens 6000 Kriminelle. Man kann daher 6000 / 365 = 16.5 Jahre lang jeden Tag, auch am Wochenende, einen neuen realen Fall eines kriminellen Juden präsentieren. Schon nach wenigen Wochen "weiß" die Bevölkerung: alle Juden sind Kriminelle. Hierbei begeht sie den voraussehbaren Denkfehler der Übergeneralisierung, den man auch als nicht abschaltbares unterbewußtes Lernen bzw. Sammeln von Erfahrungen ansehen kann. Obwohl jeder einzelne Bericht sachlich korrekt ist, ist die Wirkung einer solchen Medienkampagne eine infame Hetze, weil durch die selektive Berichterstattung der Übergeneralisierungseffekt mit Sicherheit eintritt. Bei der MeToo-Kampagne hat diese Hetze ein Ausmaß erreicht, daß sie eine regelrechte moralische Panik ausgelöst hat.

Die medienpsychologische Wirkung solcher Kampagnen ist den den entsprechenden Aktivisten übrigens gut bekannt - die gleichen Methoden werden z.B. von Rechtsradikalen benutzt, um gegen Flüchtlinge zu hetzen, und in diesem Kontext wird diese Methode sofort schärfstens angegriffen, s. z.B. die Reaktionen auf die 120db-Kampagne.

Oft wird pro forma in den feministischen Kampagnen verkündet, daß man natürlich nicht allen Männern unterstellen will, an dem jeweiligen Skandal beteiligt zu sein, aber eben manchen und eigentlich ziemlich vielen, den sonst würde man keinen Skandal proklamieren, und potentiell jedem Mann. Dieses offizielle, politisch korrekte Relativieren der Hetzbotschaft verhindert das unterbewußte Lernen natürlich nicht.

Eine weitere Argumentation zugunsten der Hetzkampagnen ist regelmäßig, daß die Zustände endlich aufhören müssen und ohne die Kampagnen immer weitergehen werden. Stillschweigend wird hier unterstellt, daß die medialen Kampagnen eventuelle zukünftige Täter überhaupt erreichen und zu einer Verhaltensänderung bewegen könnten und daß dies das einzig denkbare Mittel zur Verbesserung der Zustände ist. Dies ist nicht plausibel:

  • Die systematischen Kampagnen dauern inzwischen rund ein Jahrzehnt (s. nach Jahren sortierte Liste) und haben offensichtlich nicht zu weniger Beschwerden geführt.
  • Ferner sind Belästigungen oder Sexualstraftaten schon seit langem sozial scharf geächtet bzw. strafbewehrt, die Täter waren also auch schon bisher asozial. Asoziale ändern ihr Verhalten aber i.d.R. nicht aufgrund moralischer Appelle, selbst eine Erhöhung des Strafmaßes hat nicht unbedingt eine stärkere Abschreckung zur Folge.
Die Wirkung als Hetz- bzw. Diffamierungskampagne ist in diversen Veröffentlichungen kritisiert worden, s. Literaturliste. Bei der MeToo-Kampagne war dies schon sehr früh klar, s. z.B. Berlinsi (2017). Noch deutlicher wurde dies am 09.01.2018, als 100 französische Frauen, darunter sehr bekannte wie Catherine Deneuve, einen offenen Brief in Le Monde veröffentlichten, in dem sie die MeToo-Kampagne als Ausdruck von Männerhaß und als Denunzierungskampagne ("une campagne de délations") bezeichnen.

Frauen als schutzbedürftige, verantwortungsfreie Wesen

Daß Frauen ebenfalls sexuell belästigen bzw. nicht immer eine rein passive Rolle bei mißglückten sexuellen Kontakten spielen, wird in den Kampagnen i.d.R. vollständig ausgeblendet. Frauen treten so gut wie ausschließlich in der Rolle des wehrlosen Opfers auf. Hierzu passen Forderungen nach mehr Schutz und härterer Bestrafung der männlichen Täter.

Implizit wird hierduch ein Frauenbild vermittelt, wonach Frauen hilflose, schutzbedürftige Wesen sind, die sich nicht wehren und die keine Verantwortung tragen können, ähnlich wie Kinder. Dieser Effekt wird von vielen tatsächlich emanzipierten Frauen sehr deutlich wahrgenommen und als Grund für die Ablehnung der Kampagnen angegeben. Williams (2018) bewertet die #MeToo-Kampagne als Einladung an alle Frauen, Mitglied im Club der Unterdrückten zu werden, in dem man sich gegenseitig in seiner Verletzlichkeit bestätigt und sich für das subjektiv Erlittene anpreist:

#MeToo has shone a light on the behaviour of some abusive and exploitative individuals. But, at the same time, it offers membership to women everywhere. In so doing, it places the vulnerable woman at the centre of her own imaginary community, praises her for suffering and tells her to make sense of her experiences through her own personal truths.

Negation der Rolle von Frauen als aktiv Bestechende

Die MeToo-Kampagne und weitere beklagen (zu Recht) die Übergriffigkeit von Männern in Machtpositionen. Systematisch ausgeblendet wird dabei die Mitverantwortung oder ggf. sogar aktive Rolle von Frauen, in Situationen zu gelangen, in denen Übergriffigkeit möglich ist.

Frauen setzen seit jeher ihre körperlichen Vorzüge dazu ein, bei Männern diverse Vorteile zu erreichen. Dies ist strukturell identisch mit einer Bestechung, bei der der Bestechende Geld oder andere Vorteile einsetzt, um den Bestochenen zu einem im Prinzip illegalen Verhalten zugunsten des Bestechenden zu veranlassen. Üblicherweise werden der Bestechende und der Bestochene gleichermaßen als kriminell angesehen - zur Korruption gehören immer zwei -, weil es sich letztlich um ein Geschäft zulasten Dritter handelt.

Besonders deutlich wurde dies in der MeToo-Kampagne: In vielen dort geschilderten Fällen ließen Frauen sexuelle Übergriffe zu, um erhebliche berufliche Vorteile, z.B. Rollen in Filmen, zu erlangen und um andere konkurrierende Frauen auszubooten. Es handelte sich um mehr oder weniger einvernehmliche Tauschgeschäfte, sexuelle Dienstleistungen gegen berufliche Vorteile, in der die Frau die Rolle des aktiv Bestechenden spielt. Die von der Bestechung erhofften Vorteile waren nicht existenziell notwendig, die Frauen hätten meist die bedrohliche Situation vorzeitig beenden oder ganz vermeiden können (viele Frauen haben dies auch getan, s. z.B. Berger (2018), Williams (2017)). Die Komplizenschaft dieser Frauen ist ein Grund, warum sie die strafbaren sexuellen Übergriffe nicht angezeigt haben.

Ein offensichtliches Ziel der MeToo- und anderer Kampagnen ist, von dieser aktiven Rolle von Frauen abzulenken oder sie zu negieren.

Die "Mike Pence Rule"

Die Mike Pence rule ist nach dem Vizepräsidenten der USA benannt. Pence weigert sich aufgrund seiner (exzessiven) Religiösität, mit anderen Frauen alleine (also ohne Anwesenheit seiner Ehefrau) z.B. zu einem vertraulichen Arbeitsessen zu gehen oder zu verreisen. Er vermeidet strikt also Situationen, in denen er keine Zeugen hat, die eventuelle Belästigungsvorwürfe der Frau widerlegen könnten.

Manche Manager (ca. ein Viertel) übernehmen daher inzwischen das Verhalten von Pence, weil das Risiko, ohne Zeugen mit einer ambitionierten Frau in einem Raum zu sein, unkalkulierbar geworden ist. Diese Einschätzung ist plausibel, weil die Metoo-Kampagne und andere Sexismus-Kampagnen Frauen dazu konditionieren, überall Sexismus und Diskriminierung zu wittern und aus dem kleinsten Anlaß eine formelle Beschwerde zu machen. Die kann den Beschuldigten sofort den Job kosten. Speziell in den USA drohen ferner seinem Unternehmen millionenschwere Strafschadenersatzklagen.

Die Vorsicht der Manager wird von feministischen Aktivisten zu einer neuen Opferstory von Frauen verarbeitet und führt heftigen Protesten. Ob indes tatsächlich Frauen in relevantem Umfang geschädigt werden, ist fraglich, weil nur ein Bruchteil der Manager so reagiert und weil diese nicht alleinverantwortlich für die Karriere der Damen sind.

Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit und die Geschlechterdebatte

Durchsetzung der weiblichen bzw. feministischen Diskurshegemonie

In den feministischen Twitter-Kampagnen kommen fast ausschließlich Frauen als Ankläger zu Wort, entweder als einzelne Betroffene oder als mediale Größen, die vorgeben, im Namen aller Frauen zu sprechen. Themen wie z.B. sexuelle Belästigung betreffen zwar auch Männer, allerdings werden diese Themen fast immer auf den Blickwinkel von Frauen fokussiert. Diese Äußerungen enthalten, um das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun zu benutzen,
  • auf der Sachebene Anklagen von Männern,
  • auf der Ebene der Selbstoffenbarung den Anspruch bzw. die Selbsteinschätzung, die jeweilige spezielle Thematik und das Geschlechterverhältnis im allgemeinen kompetent beurteilen zu können, und
  • auf der Beziehungsebene (im Sinne einer Kommunikation an "die Männer") die Einschätzung, daß Männer diese moralischen Themen i.a. nicht kompetent beurteilen können, denn sonst würden sie nicht gegen die von Frauen gesetzten moralischen Maßstäbe verstoßen. In vielen Tweets wird explizit darauf hingewiesen, daß sie eine "starke Botschaft" an "die Männer" senden sollen, auch an solche, die kein Täter sind.
Insgesamt wird das Ziel verfolgt, die weibliche bzw. feministische Diskurshegemonie in der Geschlechterdebatte zu erhalten bzw. zu verstärken (was im übrigen eine der zentralen Lektionen aus der Aufschrei-Kampagne war, s. z.B. hier). Die feministische Diskurshegemonie zeigt sich u.a. in der Politik und in den Medien an der Dominanz von Frauen bei allen Themen, die mit dem Geschlechterverhältnis oder Sexualität zu tun haben, an der fast rein weiblichen feministischen Infrastruktur und den fast rein weiblich (bzw. feministisch) besetzten Gender-Studies-Professuren bzw. -Mitarbeiterstellen.

Einschränkung der Meinungsfreiheit und Tugendterror

Die zentrale Botschaften der Kampagnen, wonach alle Männer potentielle Sexualstraftäter sind, hat mit der Lebenswirklichkeit der meisten Männer (aber auch Frauen) nichts zu tun. Eine ähnliche Diskrepanz zwischen "medialen Wahrheiten", die von den dominierenden feministischen Medien bzw. Politikern erzeugt werden, und der Realität weist z.B. Fischer (2017) beim Umgang mit Statistiken zu Sexualstraftaten nach.

Die Kampagnen erzielen in diesem Kontext die Wirkung, jede Kritik an feministischen Positionen als Einverständniserklärung zu den beklagten Diskriminierungen zu interpretieren und eine öffentliche Debatte zu verhindern. Das Spektrum zulässiger öffentlicher Meinungen wird verengt auf die bedingungslose Zustimmung zu Existenz und der Wichtigkeit der behaupteten Probleme und Mißstände und Zustimmung zu den Lösungen, die die feministischen Aktivisten vorschlagen.

Wegen der nicht unterdrückbaren eigenen Realitätswahrnehmung entsteht so eine Diskrepanz zwischen der offiziellen Realitätsdarstellung und der persönlichen Realitätswahrnehmung (wie in "des Kaisers neue Kleider"). Diese Diskrepanz wird bewußt wahrgenommen, insb. auch der Zwang, öffentlich die Unwahrheit zu sagen und sich einem Tugendterror, also einer totalitären Gedankenkontrolle, zu unterwerfen. Dies betrifft nicht nur die Sachinhalte, sondern auch die Form und den Stil, wie man sich öffentlich äußern kann ("tone policing").

Auswirkungen auf die Rechtsordnungen

Moralische Panik und Lynchjustiz

Oben wurde schon darauf hingewiesen, daß die Kampagnen den psychologischen Effekt erzielen, Männer generell und in erster Linie als potentielle Grapscher, Vergewaltiger und generell Täter aufzufassen, um damit politische Ziele wie eine weitere Verschärfung des Sexualstrafrechts durchzusetzen (vgl. Kompensatorischer Gesetzesterror gegen Männer im Sexualstrafrecht). Ob dieser unvermeidliche Effekt gewollt oder nicht gewollt ist, ist unerheblich. Für viele politisch aktive Feministen ist dieser Effekt der Hauptzweck der Kampagnen.

Speziell bei der sehr erfolgreichen MeToo-Kampagne und den dabei zu beobachtenden Hexenjagden auf (prominente) Männer hat dieser Effekt inzwischen das Ausmaß einer moralischen Panik erreicht. Merkmale sind:

  • die öffentliche Wahrnehmung und mediale Präsentationen von "Sexismus" als wichtigstes soziales Problem; im Falle der MeToo-Kampagne sehr gut daran erkennbar, daß ihre Initiatorinnen von der TIME zur Person des Jahres 2017 gekürt wurden.
  • Aussetzen der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte für Angeklagte: der anklagenden Frau ist blind zu glauben (gemäß dem feministischen Definitionsmacht-Konzept), die Anklage ist zugleich Schuldspruch, und der Angeklagte ist nach dem Prinzip der Lynchjustiz von einem aufgehetzten Mob sofort sozial zu vernichten. Deutlich wird der Verlust der Rechtsstaatlichkeit bei der Aufgabe mehrerer basaler zivilisatorischer Errungenschaften:

    • Verlust der Unschuldsvermutung für angeklagte Männer, s. hierzu z.B. Frommel (2018).
    • Nichtverjährbarkeit sexueller Straftaten, s. hierzu Boehme-Neßler (2018), die ansonsten nur noch für Morde gilt und die in dieser Hinsicht eine sexuelle Belästigung auf die gleiche Stufe wie einen Mord stellt.
    Sobald die Rollen indes vertauscht sind, ein Mann also eine Frau des Machtmißbrauchs und sexueller Belästigung anklagt, legen feministische Aktivisten auf einmal großen Wert auf die Unschuldsvermutung und Rechtsstaatlichkeit. Ein prominentes Beispiel ist der Fall Reitman vs. Ronell.
  • Relativieren oder Hinterfragen der Anklage (oder des Definitionsmacht-Konzepts) wird als Hochverrat betrachtet und ebenfalls scharf abgestraft, z.B. durch Haßkampagnen in den "sozialen" Medien" (Williams (2017), Roiphe (2018)), die interessanterweise nicht als hate speech gelten, weil politisch korrekt. Besonders scharf verurteilt werden Hinweise auf eine eventuelle Mitverantwortung von Frauen bei den häufigen weniger eindeutigen Fällen bzw. Fällen mit Korruptionscharakter. Die aktive Rolle von Frauen (auf Populationsebene oder sogar im konkreten Einzelfall) bei der Entstehung derartiger Bestechungstrukturen zu erwähnen gilt als unverzeihliches Sakrileg.
Unten folgt eine Auswahl von Texten, die diesen Effekt genauer untersuchen.

Verrechtlichung von Sexualität

Es gibt ein eine große Bandbreite von sexuellem Verhalten in unterschiedlichen Kontexten. Bei vielen Verhaltensweisen existiert ein klarer gesellschaftlicher Konsens, daß sie erlaubt bzw. verboten sind. Die Verbote sind teilweise durch "Regeln des guten Benehmens" informell definiert, teilweise durch Gesetze formal definiert bzw. "verrechtlicht". Zwischen den eindeutigen Fällen liegt eine relativ große Grauzone, wo die Grenze zwischen erlaubtem und nicht mehr erlaubtem Verhalten nicht ganz klar ist, selbst wenn man viel Zeit zum Nachdenken hat. Ursache sind u.a. unscharfe Begriffe wie z.B. "Gewalt" (zur Ausdehnung dieses Begriffs s. Fischer (2017)).

Ein klassisches Ziel feministischer Politik ist die Kriminalisierung derartiger Grauzonen sexuellen Verhaltens, insb. für Verhalten, das bei gängigen Geschlechterrollen als typisch männlich gilt. Durch die drakonischen Strafen auch kleinerer Verfehlungen werden spontane sexuelle Aktivitäten für Männer zu existenzgefährdenden Risiken (vgl. Kompensatorischer Gesetzesterror gegen Männer im Sexualstrafrecht), was aus feministischer Sicht eine Verbesserung der Machtposition von Frauen darstellt und insofern wünschenswert ist.

Sofern man nicht die naheliegendste Lösung wählt, Single bzw. MGTOW zu bleiben, bleibt nur noch eine gerichtsfeste vertragliche Vorbereitung von sexuellen Aktivitäten. Ein Beispiel hierfür sind die Smartphone-Apps "YES to SEX: The Modern Safe Sexual Consent, s. https://yestosex.com/ bzw. https://legalfling.io mit modernster Blockchain-Technologie, um Zustimmung 100% verifizierbar zu machen. Besonders lesenswert sind die Verkaufargumente dieser Produkte.



Alphabetische Liste der Kampagnen



Nach Jahren sortierte Liste der Kampagnen

Jährlich wiederholte Dauer-Kampagnen wie #WomensDay oder #EqualPayDay sind hier nicht aufgeführt.

2008: fem2

2010: MooreAndMe



Details der Kampagnen

Sortierung nach "Jahr", neueste zuerst. Manche Kampagnen dauern mehrere Jahre. Das angegebene Jahr ist nur eine ungefähre Zeitangabe, wann die Kampagne ihren Höhepunkt in der öffentlichen Resonanz und der medialen Unterstützung hatte.
Die Länderangabe bezeichnet den ungefähren geographischen Ausgangspunkt der Kampagne. "USA" ist oft als Synonym zum englischen Sprachraum zu verstehen.
  1. ToxicMasculinity
    Jahr: 2019, Land: USA
    Thema: Während "normale" Kampagnen über einen begrenzten Zeitraum von typischerweise einigen Monaten in der Presse gesponsort werden und starke Resonanz in den sozialen Medien erzeugen, liegt hier eine "Dauerkampagne" zur charakterlichen Diskreditierung von Männern vor, die grob geschätzt seit 10 Jahren erheblichen Umfang hat. Wenn man die rund 20 Einträge in urbandictionary.com heranzieht, dann stammt der älteste von 2016, die meisten indes von 2019 (Stand: Juli 2019), man kann also von einem Höhepunkt der Kampagne in 2019 sprechen. best-hashtags.com berichtet von über 60.000 Posts mit diesem Hashtag auf Instagram, Twitter, Facebook und Tumblr. Wesentlicher Auslöser dürfte ein am 13.01.2019 veröffentlichter "Werbefilm" von Gillette gewesen sein, der Männer mit einer Serie von Negativ-Stereotypen diskreditiert. Ferner hat die American Psychological Association Anfang 2019 in einem Report "traditional masculinity" zu einer Krankheit erklärt (The Atlanta Journal-Constitution, 10.01.2019), was nicht ohne Widerspruch blieb.
    Vordergründig und eher verharmlosend kann man diese Kampagne als einen klassischen Sexismus gegen Männer ansehen, der mit anderen Diskreditierungen zusammenwirkt.
    Dies blendet allerdings den historischen Kontext aus. Der Begriff "toxic masculinity" ("toxische / giftige Männlichkeit") steht in direkter Tradition der Vergiftungsmetapher im Faschismus: ein eigentlich gesunder Volkskörper wird durch charakterlich minderwertige (Unter-) Menschen vergiftet. Hitler benutzte diese Metapher u.a. in "Mein Kampf": die Vergiftung des Volkes (hier durch das Judentum) sei zu beenden, indem man den Erreger tötet. Direkte Euthanasie-Absichten sind im Feminismus eine große Ausnahme (mehr dazu hier), das ist aber keine Entschuldigung dafür, sich faschistoider Denkmuster zu bedienen.
    Verwandte Hashtags: MasculinitySoFragile
    Lexika-Einträge: de.wikipedia
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: The Mary Sue, 23.09.2015 - Bustle, 23.09.2015 - x, 23.09.2015 - Mic, 23.09.2015 - Psychology Today, 08.03.2018 - New York Post, 15.01.2019

  2. 120db
    Jahr: 2018, Land: D
    Thema: Kampagne gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen durch Migranten und Muslime.
    Es ist nicht klar, ob diese gemessen an der Zahl der YouTube-Klicks mittelgroße Kampagne die Kriterien für die Aufnahme in diese Liste feministischer Kampagnen erfüllt. Unklar ist nämlich, ob jemand im rechten bis rechtsradikalen politischen Spektrum "feministisch" sein kann. Mit dem Ziel, sexuelle Gewalt gegen Frauen anzuprangern und das Bewußtsein für Alltagssexismus zu steigern, unterscheidet sich diese Kampagne inhaltlich nicht von anderen. Die Kampagne betont indes die spezielle Gruppe der Zuwanderer als Täter (die statistisch weitaus wichtiger ist als die Gruppe der Filmproduzenten in Hollywood), und die Initiatoren sind dem rechten bis rechtsradikalen Spektrum zuzuordnen, u.a. als Mitglieder der AfD. Daher wird die Kampagne von den führenden Medien als Haßrede klassifiziert. Mit dieser Begründung wurde u.a. das YouTube-Video der Kampagne (https://www.youtube.com/watch?v=FSXphiFknyQ) gelöscht.
    Die 120db-Kampagne und die MeToo-Kampagne arbeiten beide mit der identischen Propagandatechnik als Hetz- bzw. Diffamierungskampagne: Während die MeToo-Kampagne gegen "die Männer im allgemeinen" hetzt, hetzt die 120db-Kampagne gegen männliche Migranten und Muslime.
    Das eigentlich Interessante an der 120db-Kampagne ist die Reaktion der feministischen Medien auf diese Kampagne: Man hat den aufhetzenden Charakter dieser Kampagne sofort erkannt und scharf darauf reagiert. In absolutem Kontrast dazu steht, daß man den aufhetzenden Charakter der eigenen MeToo-Kampagne komplett übersieht oder verharmlost oder sich dumm stellt. Man kann dies als klassisches Beispiel feministischer Doppelstandards ansehen.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Philosophia Perennis, 31.01.2018 - Tagesschau, 01.02.2018 - Süddeutsche, 12.02.2018

  3. BelieveWomen
    Jahr: 2018, Land: USA
    Thema: Diente ursprünglich der Unterstützung von Christine Blasey Ford, die Brett Kavanaugh, der für den Supreme Court der USA nominiert war, vorwarf, vor ca. 35 Jahren in seiner Jugend Mitschülerinnen sexuell belästigt zu haben. Der Hashtag fordert dazu auf, Ford trotz fehlender Beweise und Widersprüchen in ihren Aussagen blind zu glauben.
    Bemerkenswert ist die Kommerzialisierung dieser Kampagne mit Fanartikeln wie T-Shirts für "Survivors", gerne auch frauentypisch in hellem Pink, oder Kaffeebechern.
    Alternative Schreibweise: IBelieveWomen
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: The Hill, 17.08.2018 - Washington Times, 27.09.2018 - Glamour, 15.10.2018

  4. IBeatMyAssaulter
    Jahr: 2018, Land: USA
    Thema: Unter dem Hashtag #IBeatMyAssaulter ("Ich habe meinen Angreifer geschlagen") sollen Frauen Geschichten von Situationen teilen, in denen sie sich gegen Belästigungen zur Wehr gesetzt haben. Parallele Kampagne: #MosqueMeToo.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: She The People, 12.02.2018 - bento, 13.02.2018 - Kurier, 14.02.2018 - Time, 07.03.2018 - ZEIT Online, 09.04.2018

  5. MenAreTrash
    Jahr: 2018, Land: D
    Thema: In Deutschland wurde der Hashtag durch mehrere Tweets der Missy-Magazine- und TAZ-Reporterin Sibel Schick (u.a. 1, 2, 3, s.a. https://allesevolution.wordpress.com/2018/08/17/maenner ... etrash/) angestoßen, die damit auf deutliche bis grobe Kritik zu ihrem Gedicht "Männer sind Arschlöcher", Missy Magazine, 07.08.2018, reagierte. Der Hashtag ist insofern atypisch, als er zwar sehr viel Resonanz erzeugte, diese aber weit überwiegend ablehnend war.
    Medien: ->Twitter ->Instagram

  6. MentorHer
    Jahr: 2018, Land: USA
    Thema: Kampagne von Sheryl Sandberg, die damit ihre LeanIn-Bewegung anfeuern möchte. Hintergrund ist die angesichts der #MeToo-Hetze gegen Männer zunehmende Abneigung von Männern, als Mentor für weibliche Karrierefrauen zu dienen.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Daily Wire, 06.02.2018 - Fortune, 06.02.2018 - Fox News, 07.02.2018 - USA TODAY, 07.02.2018

  7. MosqueMeToo
    Jahr: 2018, Land: USA
    Thema: Unter #MosqueMeToo ruft Mona Eltahawy Muslime dazu auf, das Schweigen über sexuelle Belästigung an religiösen Orten zu brechen. Parallele Kampagne: #IBeatMyAssaulter
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: bento, 13.02.2018 - Kurier, 14.02.2018 - TAZ, 16.02.2018 - Emma, 19.02.2018 - Time, 07.03.2018

  8. NobodysDoll
    Jahr: 2018, Land: D
    Thema: Aktion der Schauspielerin Anna Brüggemann zu Frauen auf roten Teppichen, die im Gegensatz zu Männern immer so aufgedonnert sein müssen. Dies würde sich ändern, wenn es mehr Produzentinnen, Regisseurinnen und Festivalchefinnen gäbe, wie es die Initiative "ProQuote Medien" fordert.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Bayerischer Rundfunk, 30.01.2018 - Tagesanzeiger, 04.02.2018 - FAZ, 05.02.2018 - Vogue, 08.02.2018 - SWR, 12.02.2018 - Deutschlandfunk, 13.02.2018 - ZEIT Online, 14.02.2018

  9. PayMeToo
    Jahr: 2018, Land: GB
    Thema: Wieder mal eine Kampagne zum Dauerthema "Gender Pay Gap", diesmal mit MeToo-Bonus
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: New York Daily News, 02.04.2018 - Carbonated TV, 02.04.2018 - Deutsche Welle, 02.04.2018 - Guardian, 02.04.2018

  10. TimesUp
    Jahr: 2018, Land: USA
    Thema: Hollywoodstars starten millionenschwere Aktion gegen sexuelle Belästigung. Die Unterzeichnerinnen fordern zudem mehr Frauen in Führungspositionen und die Beseitigung des angeblich vorhandenen Gender Pay Gaps.
    Gestartet wurde die Kampagne ca. einen Monat, nachdem die MeToo-Kampagne zum großen Medien-Hype geworden war, die Absicht, als Trittbrettfahrer eigene Interessen zu befördern, ist offensichtlich.
    Das Motto der Kampagne "Die Zeit ist vorbei" (Time's Up) ist völlig sinnfrei und kann mit beliebigen Inhalten gefüllt werden. Die Inhalte, die in Begleitdokumenten adressiert werden, sind weitgehend identisch mit denen der MeToo-Kampagne und klassischen Elementen feministischer Propaganda, z.B. dem Narrativ vom Alltagssexismus oder Gender Pay Gap. Insofern ist die Kampagne redundant, ihr eigentlicher Nutzen besteht für die Hollywoodstars, die die Kampagne tragen, darin, das eigene Image moralisch aufzuwerten und höhere Gagen verlangen zu können (vgl. Elitefeminismus).
    Webseite: https://www.timesupnow.com/
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Tagesschau, 01.01.2018 - SRF, 01.01.2018 - FAZ, 01.01.2018 - New York Times, 01.01.2018 - Deutschlandfunk Kultur, 02.01.2018 - Deutschlandfunk Nova, 02.01.2018 - Focus, 02.01.2018 - Tagesspiegel, 03.01.2018 - New York Times, 05.01.2018

  11. 4genderstudies
    Jahr: 2017, Land: D
    Thema: Anpreisung der Verdienste und der Alternativlosigkeit der (feministischen) Gender Studies
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Focus, 13.12.2017 - RBB kulturradio, 17.12.2017 - Tagesspiegel, 17.12.2017 - neues deutschland, 18.12.2017 - Radio SRF 2 Kultur Aktuell, 18.12.2017

    Diese Twitter-Kampagne ist insofern eine Besonderheit, als es hier um die Gender Studies - sozusagen die Zweckwissenschaft der feministischen Ideologie - geht. Die Wissenschaftlichkeit der Gender Studies wird seit Jahren von vielen Seiten massiv bezweifelt. Inhalt der Kampagne sind fast nur simple Behauptungen, die Gender Studies seien wichtig oder sogar überlebensnotwendig, hochklassig und einfach toll. Die Kampagne schaffte es am 18.12.2017 bis auf Platz 10 in einer deutschen Tweet-Hitparade (bzw. auf Platz 15 in den 48 Stunden bis 19.12.)

    Das Astroturfing ist hier besonders offensichtlich: die Presseartikel erschienen schon vor der eigentlichen Kampagne, der Focus-Artikel ist als redaktioneller Beitrag kaschierte, vermutlich bezahlte Werbung ("Dieser Inhalt wurde erstellt von Freie Universität Berlin"). Neben den Presseartikeln erschienen noch diverse Pressemeldungen von Universitäten: Unimagazin "Kupferblau", U. Tübingen, 18.12.2017 - OTH Regensburg, 18.12.2017 - Friedrich-Schiller-Universität Jena, 18.12.2017.

  12. BalanceTonPorc
    Jahr: 2017, Land: F
    Thema: "Verpfeif dein Schwein!" (balancer qn. = jmdn. feuern, rausschmeißen, anschwärzen); Französische Variante der MeToo-Kampagne
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: The Atlantic, 18.10.2017 - New York Times, 17.10.2017 - France24, 16.10.2017 - New York Times, 18.01.2018

    Die BalanceTonPorc-Kampagne und damit auch die MeToo-Kampagne wurden in einem offenen Brief in der Zeitschrift Le Monde, 09.01.2018 (deutsche Übersetzung) scharf kritisiert. Der Brief war von 100, teils sehr bekannten Französinnen unterschrieben und entfachte einen Sturm der Entrüstung unter radikalen Feministinnen. Catherine Deneuve, die bekannteste Unterzeichnerin, eröffentlichte im Liberation, 14.01.2018 (deutsche Übersetzung) eine Stellungnahme, die die wesentlichen Kritikpunkte noch einmal bekräftigte.

  13. ChurchToo
    Jahr: 2017, Land: USA
    Thema: dokumentiert, was Frauen vor allem in US-amerikanischen Kirchen erlebt haben.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Yahoo, 22.11.2017 - ABC Net, 24.11.2017 - Pro-Medien Magazin, 24.11.2017 - Teen Vogue, 29.11.2017 - ZEIT Nr. 49/2017, 01.12.2017 - Huffington Post, 04.12.2017

  14. DayWithoutAWoman
    Jahr: 2017, Land: USA
    Thema: to show the impact females have on the economy, (womens' strike)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Glamour, 06.03.2017 - Bustle, 07.03.2017 - Allure, 07.03.2017 - USA TODAY, 08.03.2017 - New York Times, 08.03.2017 - Guardian, 08.03.2017 - Hollywood Reporter, 08.03.2017

  15. HowIWillChange
    Jahr: 2017, Land: AUS
    Thema: Devotheitsbekundungen von Männern, sich endlich zu verändern, als Reaktion auf die MeToo-Kampagne
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: BBC, 17.10.2017 - Huffington Post, 19.10.2017 - Daily Mail, 20.10.2017 - Radio Hamburg, 23.10.2017 - Time, 24.10.2017 - Kurier, 31.10.2017

  16. IHave
    Jahr: 2017, Land: USA
    Thema: Männer gestehen, was sie schlimmes getan haben, um sich als Täter zu erkennen zu geben (Ergänzung zur MeToo-Kampagne)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: RTL NEXT, 21.10.2017 - Stuttgarter Zeitung, 24.10.2017 - Stuttgarter Zeitung, 24.10.2017 - Märkische Allgemeine, 24.10.2017 - W&V, 25.10.2017 - Woman, 26.10.2017 - CBC Radio, 28.10.2017

  17. ItWasMe
    Jahr: 2017, Land: USA
    Thema: Männer bekennen sich schuldig (Ergänzung zur MeToo-Kampagne)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: New Yorker, 19.10.2017 - Huffington Post, 19.10.2017 - Elite Daily, 17.10.2017 - Märkische Allgemeine, 24.10.2017

  18. KeineKleinigkeit
    Jahr: 2017, Land: D
    Thema: Werbung für eine App, mit der man per Button sexuelle Übergriffe jeder Art sofort melden kann.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Buzzfeed, 18.10.2017 - jetzt.de, 21.10.2017 - FOCUS Online Video, 22.10.2017 - Bayerischer Rundfunk, 25.10.2017

  19. MeAt14
    Jahr: 2017, Land: USA
    Thema: zeigen, wie verletzlich 14-Jährige sind, und ein Zeichen gegen sexuelle Übergriffe setzen. Anlaß: Vorwürfe gegen Roy Moore
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Slate, 12.11.2017 - Teen Vogue, 12.11.2017 - Spiegel Online, 13.11.2017 - BBC, 13.11.2017 - Mashable, 13.11.2017 - Washington Post, 13.11.2017 - FAZ, 14.11.2017 - Elle UK, 14.11.2017

  20. MeToo
    Jahr: 2017, Land: USA
    Thema: Die größte Kampagne bisher. Grundlage war der Weinstein-Skandal in Hollywood, der durch folgende Publikationen aufgedeckt und publik gemacht wurde: New York Times, 05.10.2017, New Yorker, 10.10.2017. Als Auslöser der Twitter-Kampagne gilt ein Tweet von Alyssa Milano vom 15.10.2017.
    Wikipedia-Einträge: Me too (dt. Wikipedia) - Me too (en. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: New York Times, 20.10.2017 - The Guardian, 20.10.2017 - Focus, 30.10.2017 - DLF Nova, 19.10.2017 - NZZ, 31.10.2017 - New Yorker, 19.10.2017

    Besonderheiten der metoo-Kampagne:

    Vermutlich die mit Abstand reichweitenstärkste Kampagne. Laut Popular Chips, 30.10.2017 alleine auf Instagram ca. 6 Mio. Views in der 2. Oktoberhälfte 2017.

    Auslöser der Kampagne war der Weinstein-Skandal: der Filmproduzent Harvey Weinstein hatte seine herausragende Machtposition offenbar dazu mißbraucht, jahrelang Dutzende Frauen (Newsweek, 30.10.2017, berichtet von 80 Frauen) sexuell zu belästigen.

    Die Verfehlungen von Weinstein waren seit über einem Jahrzehnt sehr gut bekannt. Es gab zahllose Mitwisser, die dies z.T. auch nach Hochkochen des Skandals leugneten. Bei der feministischen Ikone Meryl Streep führte dieses Leugnen zu einem drastischen Absinken der Beliebheit, s. Taggart, 22.11.2017.

    Nach Publikwerden dieser Vorfälle wurden diverse "Sexismus"-Vorwürfe gegen eine Vielzahl weiterer Männer und einige wenige Frauen erhoben, s. Liste mit ca. 170 Namen. Sehr viele Beschuldigte wurden ohne Klärung der teilweise anonymen Vorwürfe sozial vernichtet (Verlust des Berufs, soziale Ächtung usw.), es handelte sich hier eindeutig um eine moralische Panik und Lynchjustiz.

    Wenigstens 7 Personen begingen als direkte Folge bzw. im Zusammenhang mit der #MeToo-Hysterie Selbstmord:

    1. Carl Sargeant, †07.11.2017, s. Telegraph, 07.11.2017, BBC, 01.12.2017. Dem walisischen Minister Carl Sargeant wurde Ende Oktober 2017 sexuelle Belästigung in mehreren Fällen anonym vorgeworfen. Er wurde umgehend aus seinem Ministeramt entfernt und von der Labour Party aller Ämter enthoben. Nach Aussagen seiner Familie wurde er nicht über die Details der Angklagen gegen ihn informiert. Er erhängte sich am 07.11.2017.
    2. Ein Selbstmord in England, ein Mitarbeiter der Labour Party, dem sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen und der daraufhin vom Dienst suspendiert wurde, scheint auf die MeToo-Kampagne zurückzuführen zu sein, s. The Telegraph, 25.11.2017, Independent, 26.11.2017, Daily Mail, 26.11.2017. Der Name des Mannes und das genaue Todesdatum (vermutlich zwischen dem 20. und 24.11.2017) wurden nicht bekanntgegeben.
    3. Dan Johnson, †12.12.2017, s. New York Times, 13.12.2017, NBC News, 13.12.2017. Dan Johnson, Abgeordneter und evangelikalischer Pastor, wurde beschuldigt, am 01.01.2013 ein damals 17-jähriges Mädchen, ein Gemeindemitglied, sexuell mißbraucht zu haben. Er bestritt die Anklage heftig. Er erschoß sich am 12.12.2017.
    4. Jill Messick, †07.02.2018, s. The Hollywood Reporter, 08.02.2018, Welt, 10.02.2018. Messick war lange Zeit eine Mitarbeiterin von Weinstein und Ziel besonders intensiver Attacken, zumal sie Darstellungen von Rose McGowan, einer der Hauptaktivistinnen der MeToo-Kampagne, bezweifelt hatte. spiked, 20.02.2018 stellt dar, wie zynisch die #MeToo-Bewegung auf ihren Tod reagierte. (Ein ähnlicher Zynismus von Rose McGowan und Asia Argento war beim Selbstmord von Anthony Bourdain zu beobachten.)
    5. Jo Min-ki, †09.03.2018, s. BBC, 09.03.2018, New York Post, 09.03.2018, Telegraph, 12.03.2018. Jo Min-ki, 52, war ein bekannter TV-Schauspieler. Wenigstens 8 Frauen beschuldigten ihn sexueller Übergriffe, die meisten davon Studentinnen einer Universität, an der er Drama unterrichtete.
    6. Benny Fredriksson, †17.03.2018, s. Samhällsnytt, 19.03.2018, Expressen, 20.03.2018, SVT Nyheter, 20.03.2018, Der Standard, 28.03.2018, DIE ZEIT, 25.07.2018. Bei diesem Selbstmord konnten die anonymen Vorwürfe, die zur sozialen Hinrichtung führten, laut Expressen, 20.03.2018 (s.a. hier und hier) trotz intensiver Recherchen nicht bestätigt werden, waren also sehr wahrscheinlich falsch.
    7. Richard A. Morrisett, †06.04.2018, s. Newswars, 06.04.2018, Daily Mail, 07.04.2018, American Thinker, 18.11.2018, College Fix, 19.11.2018. Richard Morrisett war 2016 wegen häuslicher Gewalt rechtskräftig verurteilt worden (u.a. zu Sozialarbeit). Durch die Metoo-Kampagne wurde sein juristisch abgeschlossener Fall publizistisch hochgekocht. Morrisett wurde daraufhin monatelang von einem feministischen Mob attackiert, bis er sich umbrachte.
    8. John Coughlin †18.01.2019, s. Fox News, 19.01.2019, USA TODAY, 20.01.2019, Yahoo, 21.01.2019, Newswars, 06.04.2018. John Couglin war ein Eiskunstlauf-Star gewesen. Aufgrund von 3 Beschuldigungen sexuellen Fehlverhaltens, die nicht veröffentlicht wurden und die er abstritt, wurde er Anfang 2019 von allen Sportveranstaltungen ausgeschlossen. Kurz darauf erhängte er sich. In diesem Fall geht dem Suizid keine direkte Hetzkampagne voraus, man kann aber davon ausgehen, daß die inzwischen etablierte, MeToo-basierte Lynchmentalität in der Gesellschaft einen wesentlichen Einfluß hatte.
    9. Alec Holowka †31.08.2019, s. One Angry Gamer, 31.08.2019, Heavy, 31.08.2019, The Other McCain, 01.09.2019, x, 11.09.2019, The Federalist, 24.09.2019. Alec Holowka wurde von der bekannten Aktivistin Zoë Quinn sexueller Belöstigungen, die viele Jahre zurücklagen und praktisch nicht mehr überprüfbar bzw. widerlegbar waren, beschuldigt. Er verlor umgehend seine Stelle und wurde Gegenstand eines Shitstorms. Kurz darauf brachte er sich um. Bei diesem Fall ist weniger klar als bei den anderen, inwieweit die #MeToo-Kampagne wesentlich war, da diese inzwischen als Kampagne deutlich abgeflaut ist.

    Bei der o.g. Liste der ca. 170 Namen fällt auf, daß fast alle Personen aus der Filmbranche, Presse/Medien und Politik stammen. In diesen Bereichen liegen ungewöhnliche Bedingungen vor:

    • Man kann dort ggf. sehr reich, berühmt oder sogar beides werden.
    • Es herrscht ein extremes Überangebot an Personen vor, die dies anstreben und die untereinander um Rollen, Ämter usw. konkurrieren.
    • Die Auswahl unter diesen Konkurrenten liegt in der Hand weniger sehr einflußreicher Personen, z.B. Regisseuren und Produzenten.

    Dies sind ideale Voraussetzungen für das Entstehen von Korruption und für den (einseitigen) Machtmißbrauch der Produzenten und ähnlichen Personen. Sebastian weist auf die spezielle mentale Disposition der Personen hin, die trotz eindringlicher Warnungen diese Karrieren anstreben. Würfel bezeichnet das entstehende Milieu als "Berliner Kulturelite". In diesem sind sexuelle Übergriffe offenbar sehr häufig.

    Obwohl diese Milieus alles andere repräsentativ für die Allgemeinheit sind, wurde auch hier wieder auf "die Männer" i.a. verallgemeinert, z.B. in Forderungen nach einer weiteren allgemeinen Verschärfung des Sexualstrafrechts.

  21. NotHeidisGirl
    Jahr: 2017, Land: USA
    Thema: Feministinnen rufen auf Instagram zu einer Kampagne gegen Heidi Klums GNTM-Show auf.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Stern, 04.10.2017 - Meedia, 04.10.2017 - TAZ, 05.10.2017 - Brigitte, 05.10.2017 - jetzt, 05.10.2017

  22. ImZugPassiert
    Jahr: 2016, Land: D
    Thema: Die ImZugPassiert-Kampagne basiert auf der völlig faktenbefreiten These, Frauen würden in Deutschland in Bahnen und im öffentlichen Nahverkehr ständig sexuell belästigt. Als "Beweis" für die allgegenwärtige Belästigung dient eine Handvoll nicht überprüfbarer Einzelfälle, von denen anonyme Twittererinnen berichten.
    Diese Kampagne schließt unmittelbar an an vorherige wie Aufschrei, QuestionsForMen, BreitmachMacker oder ausnahmslos.
    Diese Kampagne benutzt offensichtlich und intensiv die Propaganda-Methode Angsterzeugung: jede Benutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels soll bei Frauen die Angst auslösen, sie würden dort von Männern angegriffen und belästigt.
    Bemerkenswert ist auch hier wieder die völlige Gleichschaltung der Presse bzw. Medien (insb. öffentlich-rechtliche). Hintergrund der Kampagne war die Entscheidung einer Regionalbahn, spezielle Abteile für Mütter mit Kindern und für ältere Fahrgäste mit einer Gehhilfe anzubieten, die mehr Platz als die Großraumwaggons bieten. Sexuelle Übergriffe waren nicht der Anlaß, solche waren der Regionalbahn nicht bekannt. Meldungen darüber wurden am 24.03.2016 in diversen Medien, vor allem regionalen, verbreitet, z.B. HAZ, 24.03.2016. Die ImZugPassiert-Kampagne startete durch am 26.03.2016: Innerhalb weniger Stunden erschien rund ein Dutzend Aufreißerartikel in größeren Medien.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Links: imzugpassiert - #ausnahmslos Propaganda
    Presseartikel: Heute, 25.03.2016 - The Huffington Post, 26.03.2016 - Bayerischer Rundfunk, 26.03.2016 - Stern, 26.03.2016 - jetzt.de, 26.03.2016 - Spiegel, 26.03.2016 - Deutschlandfunk Nova, 26.03.2016 - bild.de, 27.03.2016 - Der Standard, 27.03.2016 - Merkur, 31.03.2016

  23. MaybeHeDoesntHitYou
    Jahr: 2016, Land: D
    Thema: Frauen berichten von ihren Erfahrungen mit emotionalem Missbrauch
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Links: #maybehedoesnthityou
    Presseartikel: Telegraph, 11.05.2016 - US News, 11.05.2016 - BBC, 11.05.2016 - Wienerin, 12.05.2016

  24. MyPillStory
    Jahr: 2016, Land: USA
    Thema: Berichte über gesundheitliche Schäden durch die Pille
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Telegraph, 24.03.2016 - Cosmopolitan, 04.04.2016 - Huffington Post, 05.04.2016 - Viva TV, 06.04.2016 - Bento, 08.04.2016 - Deutschlandfunk Nova, 08.04.2016

  25. NeinHeisstNein
    Jahr: 2016, Land: D
    Thema: Ziel war die Verschärfung des Sexualstrafrechts und Unterstützung der Falschbeschulderin Gina-Lisa Lohfink durch Druck auf das Gericht (s. Parallel-Kampagne TeamGinaLisa).
    Offiziell unterstützt durch Frauenministerin Manuela Schwesig und Die Grünen.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: RP Online, 14.06.2016 - Weser-Kurier, 15.06.2016 - Tagesspiegel, 16.06.2016 - Spiegel, 27.06.2016 - Vice, 27.06.2016 - Deutschlandfunk, 09.08.2016

  26. NotOkay
    Jahr: 2016, Land: USA
    Thema: Frauen berichten nach dem Trump-Video von sexuellen Übergriffen
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Washington Post, 08.10.2016 - NY Daily News, 2013 - ZEIT, 09.10.2016 - Hannoversche Allgemeine, 09.10.2016 - NZZ, 12.10.2016 - NZZ, 31.10.2017

  27. PussyGrabsBack
    Jahr: 2016, Land: USA
    Thema: Proteste gegen eine berühmte Aussage von Präsident Trump
    Alternative Schreibweise: ThePussyGrabsBack
    Parallele Kampagne: NotOkay
    Fanartikel: https://www.spreadshirt.de/pussy+grabs+back+frauen+t-sh ... 0131216
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Bustle, 10.10.2016 - The Guardian, 10.10.2016 - Splinternews, 18.10.2016 - slate.fr, 21.01.0161 - Brooklyn Based, 28.02.2017

  28. SchweizerAufschrei
    Jahr: 2016, Land: Schweiz
    Thema: Schilderungen von sexueller Belästigung von Frauen im Alltag
    Wikipedia-Einträge: Schweizer Aufschrei (dt. Wikipedia) -
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Swissinfo, 17.10.2016 - NZZ, 14.10.2016 - Tagblatt, 14.10.2016

  29. TeamGinaLisa
    Jahr: 2016, Land: D
    Thema: Feministinnen solidarisieren sich mit Gina-Lisa Lohfink, die mit einer Falschaussage zwei unschuldige Männer für Jahre ins Gefängnis bringen wollte.
    Parallel-Kampagne zu NeinHeisstNein
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: ZEIT, 02.07.2016 - FAZ, 09.06.2016 - Missy Magazine, 05.09.2016 - Berliner Morgenpost, 10.06.2016 - taz, 24.06.2016

  30. WhenIWas
    Jahr: 2016, Land: USA
    Thema: Frauen schreiben auf, wie sie in ihrer Kindheit oder Jugend sexuell belästigt wurden
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Vox, 19.04.2016 - The Telegraph, 19.04.2016 - bento, 20.04.2016 - Law Street, 20.04.2016 - Daily Mail Online, 20.04.2016

  31. ausnahmslos
    Jahr: 2016, Land: D
    Thema: Im Gefolge der Ereignisse in der Silvesternacht 2015/16 in Köln soll der Öffentlichkeit mit dem Slogan Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos vermittelt werden, daß einheimische Männer überall und ausnahmslos wegen allgegenwärtiger sexueller Übergriffe eine Gefahr für Frauen darstellen. Migranten werden hingegen ausdrücklich vor solchen pauschalen Verdächtigungen in Schutz genommen, s. http://ausnahmslos.org/.
    Die Kampagne wurde von gesamten (feministischen) Presse und von diversen öffentlich-rechtlichen (feministischen) Medien massiv unterstützt. Alleine auf der Seite https://ausnahmslos.org/presse werden 26 Artikel zitiert, die im Rahmen einer bundesweiten konzertierten Aktion am 11.01.2016 oder kurz danach veröffentlicht wurden (was ein weiteres Beispiel für die immense mediale Macht des real existierenden Feminismus ist).
    Die ausnahmslos-Kampagne war ein wesentlicher Grund für die Verschärfung des Sexualstrafrechts in 2016, die durch unklare Rechtsbegriffe und extrem hohe Strafen als kompensatorischer Gesetzesterror gegen Männer konzipiert ist.
    Die ausnahmslos-Aktivistinnen, darunter u.a. die damalige Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD), versuchten später, das Gerichtsverfahren gegen Gina-Lisa Lohfink zugunsten der Angeklagten zu beeinflussen; Lohfink wurde später rechtskräftig wegen Falschbeschuldigung verurteilt.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Buzzfeed Germany, 11.01.2016 - Deutschlandfunk, 11.01.2016 - Focus, 11.01.2016 - Frankfurter Rundschau, 16.01.2016 - N24, 11.01.2016 - Spiegel, 11.01.2016 - Süddeutsche, 11.01.2016 - Tagesspiegel, 11.01.2016 - TAZ, 11.01.2016 - ZEIT, 11.01.2016 - Ze.tt, 11.01.2016 - Bayerischer Rundfunk, 13.01.2016

  32. AddWomen
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: more women to be included in the worlds of tech, engineering, science, and math
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Storify, 26.03.2015 - Huffington Post, 21.03.2016 - JRN@MSU, 14.12.2016

  33. AskHerMore
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: Frauen sollen in Interviews nicht nur nach ihren Kleidern und dem Make-up gefragt werden.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: JRN@MSU, 14.12.2016 - MS Magazine, 23.12.2014

  34. DistractinglySexy
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: Auslöser dieser Kampagne war ein faktisch falscher, denunziatorischer Bericht der Feministin Connie St Louis über den Nobelpreisträger Tim Hunt, der zu dessen sozialer Vernichtung und Entfernung als allen Ämtern führte. Der Hashtag soll ausdrücken, daß Frauen in der Wissenschaft benachteiligt werden, weil sie eventuell mit gutem Aussehen die Männer von der Arbeit ablenken. An der Hetzkampagne beteiligten sich praktisch alle feministischen Zeitschriften und Medien.
    Wikipedia-Einträge: Tim Hunt (en. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Wired, 10.06.2015 - Daily Mail, 10.06.2015 - BBC Trending, 11.06.2015 - buzzfeed, 11.06.2015 - Time, 12.06.2015 - Spiegel, 12.06.2015 - ZEIT Online, 12.06.2015 - Stern, 12.06.2015 - CNN, 12.06.2015
    Links: Feministischer Killerinstinkt und weibliche Empathie

  35. EffYourBeautyStandards
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: fat women proudly sharing selfies celebrating their curves
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Bustle, 22.05.2016 - Huffington Post, 21.03.2016

  36. EverydaySexism
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: share women's stories of the daily, subtle, sexist microaggressions
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Bustle, 22.05.2016 - mic.com, 08.05.2015 - Huffington Post, 21.03.2016

  37. MasculinitySoFragile
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: Dient dazu, Männlichkeit als fragil, zerbrechlich und unsicher zu charakterisieren und sich über Männer und ihre unterstellte Schwäche lustig zu machen. Der Hashtag trat schon Ende 2013 erstmalig auf, wurde aber erst im September 2015 massenhaft benutzt. S. auch https://knowyourmeme.com/memes/masculinitysofragile
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Buzzfeed, 16.06.2015 - Mic, 23.09.2015 - askmen, 23.09.2015 - Bustle, 23.09.2015 - Huffpost, 23.09.2015 - Huffington Post, 21.03.2016

  38. QuestionsForMen
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: Männer sollen sich fragen, warum sie so sexistisch sind. Die feministischen Fragen sind aber in Wirklichkeit keine Fragen, sondern fast immer implizite Behauptungen, die inhaltlich falsch und als feministische Propaganda einzustufen sind.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Mashable, 03.02.2015 - Cosmopolitan, 03.02.2015 - BuzzFeed Australia, 03.02.2015 - Huffington Post, 04.02.2015 - Huffington Post Canada, 04.02.2015 - ABC News, 06.03.2015

  39. RegrettingMotherhood
    Jahr: 2015, Land: Il
    Thema: Mütter bedauern ihre Mutterschaft. Auslöser war eine Studie der Israelin Orna Donath (Regretting Motherhood: A Sociopolitical Analysis), in der 23 (!) israelische Mütter befragt wurden.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Süddeutsche, 05.04.2015 - Focus, 12.04.2015 - Welt, 05.05.2015 - Emma, 24.06.2015

  40. ShoutYourAbortion
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: women share their abortion experiences online
    Wikipedia-Einträge: ShoutYourAbortion (en. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram

  41. TakeBackTheStreets
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: Protest wegen Belästigung auf der Straße
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Wienerin, 07.09.2015

  42. ToTheGirls
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: for older women to share words of wisdom and encouragement to teenage girls grappling with the sometimes harmful, sexist messaging they receive everyday
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: mic.com, 08.05.2015 - Huffington Post, 21.03.2016

  43. WhyISaidNothing
    Jahr: 2015, Land: USA
    Thema: warum Opfer von Vergewaltigung schwiegen
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: FAZ, 21.12.2015 - Spiegel, 24.12.2015 - Vice, 21.12.2015

  44. AllMenCan
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: about the ways in which men can be allies to women and the feminist movement
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: mic.com, 10.12.2014 - MS Magazine, 23.12.2014 - Huffington Post, 21.03.2016

  45. AmINext
    Jahr: 2014, Land: CA
    Thema: raise awareness about the Canadian Government's lack of response to the high rate of violence against Indigenous women.
    Wikipedia-Einträge: AmINext (en. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram

  46. BringBackOurGirls
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: about the kidnapping of 276 young Nigerian girls by the terrorist organization Boko Haram
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Bustle, 29.12.2014 - mic.com, 10.12.2014 - Huffington Post, 21.03.2016

  47. DrHobbyLobby
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: Übernahme der Kosten für Kontrazeptiva
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: The Daily Beast, 30.06.2014 - Huffington Post, 01.07.2014 - Bustle, 02.07.2014 - MS Magazine, 23.12.2014

  48. DudesGreetingDudes
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: created by Elon James White, used satire to prove that catcalling isn't simply a pleasant greeting from "dudes" but rather, and often a violation of personal space and form of sexual harassment.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: mic.com, 10.12.2014 - MS Magazine, 23.12.2014

  49. HeForShe
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: Von Emma Watson am 20.09.2014 mit einer Rede im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York gestartete Kampagne, die an Männer apelliert, sich für Frauen einzusetzen.
    Webseiten: heforshe.de - heforshe.org
    Wikipedia-Einträge: HeForShe (en. Wikipedia) - HeForShe (dt. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Stern, 22.09.2014 - FAZ, 23.09.2014 - Bustle, 29.12.2014

  50. HobbyLobby
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: blaming commercial enterprises for refusing to provide contraception coverage for employees in the name of religion
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: mic.com, 10.12.2014 - Huffington Post, 21.03.2016

  51. LetToysBeToys
    Jahr: 2014, Land: GB
    Thema: Sexism is alive and well in the world of children's playthings ... fight against gendered toys. http://lettoysbetoys.org.uk/
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: BBC, 2013 - Telegraph, 05.09.2013 - Independent, 04.09.2013 - Independent, 06.05.2013 - New Statesman, 26.02.2013 - Daily Mail, 10.06.2013

  52. LikeAGirl
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: i.w. eine Werbekampagne für Procter & Gamble für "Always"-Hygieneprodukte, die geschickt auf den generellen Opferstatus von Frauen, den alle feministischen Twitterkampagnen beschwören, aufsattelte. Alleine das Werbevideo Always #LikeAGirl (am 26.06.2014 veröffentlicht) erzielte über 60 Mio. Aufrufe.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Time, 26.06.2014 - Elle, 27.06.2014 - Global News CA, 03.07.2014 - Huffington Post, 03.02.2015 - FAZ, 18.03.2018

  53. LoveYourLines
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: Schwangerschaftsstreifen (und Cellulitis) sind schön.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Huffington Post, 29.08.2014 - ZEIT, 24.04.2015 - gofeminin.de, 16.04.2015 - MTV, 17.04.2015 - Grazia Magazin, 25.07.2015 - Buzzfeed, 15.04.2015

  54. MediaWritesWOC
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: to spark discussion around how media reports and frames violence against girls and women of color.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: mic.com, 10.12.2014

  55. NoMakeup
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: Frauen sind auch ohne Make-up schön.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Bustle, 29.12.2014 - MIC, 06.06.2016 - Vogue, 31.08.2017 - Forbes, 20.11.2016 - Berliner Morgenpost, 02.01.2017 - Spiegel, 29.08.2017

  56. NotAllMen
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: In early 2014 it became usually used as an object of mockery against men.
    Wikipedia-Einträge: NotAllMen (en. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Slate, 27.05.2014 - The Times of India, 28.12.2015 - Jezebel, 089.05.2014 - Time, 28.04.2014

  57. PrettyPeriod
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: black women are not "Pretty, for a dark girl" but just pretty, period.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Huffington Post, 21.03.2016

  58. RapeCultureIsWhen
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: draw attention to the ways in which society blames victims of assault and rape
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: mic.com, 10.12.2014 - mic.com, 08.05.2015 - Huffington Post, 21.03.2016

  59. RememberRenisha
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: Synonyme: #RenishaMcBride
    a tag spread widely by racial justice advocacy organization Color of Change.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: mic.com, 10.12.2014

  60. Shirtgate
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: Anlaß war ein Interview des Physikers Matt Taylor anläßlich der erfolgreichen Landung der Rosetta-Sonde auf dem Komenten 67P. Er trug dabei ein von einer befreundeten Designerin entworfenes T-Shirt, das Motive mit spärlich bekleideten Frauen enthielt und eher zu einem Strandbesuch paßte. Dies führte zu einem massiven Shitstorm, in dem die alte These verbreitet wurde, Frauen würden in den Naturwissenschaften diskriminiert, weil dort überall Sexismus gegen Frauen praktiziert würde.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: The Verge, 13.11.2014 - CNN, 14.11.2014 - CBC, 14.11.2014 - Welt, 15.11.2014 - man-tau.blogspot.de, 15.11.2014 - Telegraph, 16.11.2014 - Vice, 17.11.2014

  61. SurvivorPrivilege
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: created by Wagatwe Wanjuki, a fierce advocate and rape survivor; a space where survivors and allies could speak out in solidarity.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: mic.com, 10.12.2014 - MS Magazine, 23.12.2014

  62. ThighReading
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: Schwangerschaftsstreifen sind schön (Parallelkampagne zu #LoveYourLines)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Elle, 17.05.2015 - Grazia Magazin, 25.07.2015

  63. TruthInAds
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: Gesetz gegen zu schöne (photogeshopte) Frauen in der Werbung
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Huffington Post, 09.12.2014 - CultureFried, 28.04.2014

  64. WhyIStayed
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: why Janay and other victims of abuse choose to stay in abusive relationships, Beverly Gooden's personal story of domestic abuse and survival
    Wikipedia-Einträge: WhyIStayed/WhyILeft (en. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Bustle, 29.12.2014 - mic.com, 10.12.2014 - Huffington Post, 21.03.2016

  65. YesAllWomen
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: as a reply to the #NotAllMen hashtag, #YesAllWomen was created for women to share all the ways in which their lives are impacted by violence and misogyny.
    Wikipedia-Einträge: YesAllWomen (en. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Slate, 27.05.2014 - Bustle, 29.12.2014 - mic.com, 10.12.2014 - Huffington Post, 21.03.2016

  66. YouOKSis
    Jahr: 2014, Land: USA
    Thema: about street harassment of women
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: mic.com, 10.12.2014 - MS Magazine, 23.12.2014 - Huffington Post, 21.03.2016

  67. Aufschrei
    Jahr: 2013, Land: D
    Thema: Alltagssexismus in Deutschland aufzeigen am Beispiel des Brüderle-Kompliments; laut Spiegel, 25.01.2013 inspiriert von der #ShoutingBack-Kampagne.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Links: #Aufschrei - eine Kurzanalyse

  68. BlackGirlMagic
    Jahr: 2013, Land: USA
    Thema: to celebrate the beauty, power and resilience of black women.
    Wikipedia-Einträge: Black Girl Magic (en. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Huffington Post, 21.03.2016

  69. BraveGirlsWant
    Jahr: 2013, Land: USA
    Thema: Kampf gegen Stereotypen und rosa Spielzeug für Mädchen. Träger: die "Brave Girls Want Alliance", BraveGirlsWant.com
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Brigitte, 12.08.2013 - Huffington Post, 27.08.2013 - Chicago Tribune, 08.10.2013 - Sheheroes, 11.10.2013 - momentumnation, 20.08.2013 - Healthy Place, 09.10.2013

  70. NotYourAsianSidekick
    Jahr: 2013, Land: USA
    Thema: about Asian-American women and stereotypes
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Huffington Post, 21.03.2016

  71. ShoutingBack
    Jahr: 2013, Land: GB
    Thema: This hashtag was used by the Everyday Sexism Project to collect women's stories of street harassment.
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Fem 2.0, 10.01.2013 - storify.com, 15.01.2013 - Adweek, 11.02.2013 - Yahoo! News, 07.03.2013

  72. SolidarityIsForWhiteWomen
    Jahr: 2013, Land: USA
    Thema: on the importance of intersectionality in feminism
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Bustle, 22.05.2016 - Huffington Post, 21.03.2016 - JRN@MSU, 14.12.2016

  73. StandWithWendy
    Jahr: 2013, Land: USA
    Thema: die demokratische Senatorin Wendy Davis verhindert ein Anti-Abtreibungsgesetz mit Dauerrede von über 11 Stunden vor dem Parlament im US-Bundesstaat Texas und wird zum Twitter-Star
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Spiegel, 26.06.2013 - Entwickler, 26.06.2013 - New York Magazine, 26.06.2013 - N-TV, 26.06.2013 - New Yorker, 26.06.2013 - Politico, 2013 - Washington Post, 26.06.2013
    Gemessen an der Zahl der Mentions (über 600.000) sehr erfolgreiche Kampagne, aber eher atypisch, weil sehr kurzfristig. Der Erfolg war kein Zufall, Washington Post, 26.06.2013 beschreibt im Detail die sehr gründliche Vorbereitung der Kampagne.

  74. BindersFullOfWomen
    Jahr: 2012, Land: USA
    Thema: blaming Mitt Romney for syaing his staffers "brought me binders full of women"
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Huffington Post, 21.03.2016

  75. FemFuture
    Jahr: 2012, Land: USA
    Thema: Ursprünglich zur Unterstützung der Initiative femfuture.com zur Organisation von feministischen Kampagnen bzw. Online-/Hashtag-Feminismus. Später oft diffus benutzt um auszudrücken, daß die Zukunft den Frauen gehört.
    Leitseite: www.femfuture.com
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Ada: A Journal of Gender, New Media, and Technology, No.5. doi:10.7264/N337770V, 07.2014

  76. FlushRushNow
    Jahr: 2012, Land: USA
    Thema: calling out Rush Limbaugh for declaring that Georgetown law student Sandra Fluke was a "prostitute" and a "slut"
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Huffington Post, 21.03.2016

  77. FreeTheNipple
    Jahr: 2012, Land: USA
    Thema: Protest dagegen, daß Frauen nicht oben ohne durch die Straßen laufen dürfen. Eine der wenigen Kampagnen, die deutlich mehr von Männern als von Frauen unterstützt wurde.
    Wikipedia-Einträge: Free the Nipple (campaign) (en. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Time, 12.12.2014 - Salon, 16.12.2014 - Hollywood Reporter, 29.09.2014 - N-TV, 29.05.2014 - mic.com, 08.05.2015 - Bustle, 22.05.2016 - Huffington Post, 06.09.2016

  78. GirlsLikeUs
    Jahr: 2012, Land: USA
    Thema: is for ALL trans women, regardless of color
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Bustle, 22.05.2016 - Huffington Post, 21.03.2016 - JRN@MSU, 14.12.2016

  79. WhoNeedsFeminism
    Jahr: 2012, Land: USA
    Thema: explore the continued need and relevance of feminism in today's society.
    Wikipedia-Einträge: Who Needs Feminism (en. Wikipedia)
    Medien: ->Twitter ->Instagram

  80. MooreAndMe
    Jahr: 2010, Land: USA
    Thema: criticizing Michael Moore's victim-blaming
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Huffington Post, 21.03.2016

  81. fem2
    Jahr: 2008, Land: USA
    Thema: kein spezielles, Feminism rules!
    Medien: ->Twitter ->Instagram
    Presseartikel: Huffington Post, 21.03.2016 - JRN@MSU, 14.12.2016



Quellen

Quellen zur moralischen Panik

Sonstige Quellen


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